US-Angriff tötet Anführer der Drogenbande Tren de Aragua
نظرة سريعة
- US-Präsident Donald Trump gab bekannt, dass ein US-Angriff den Anführer der venezolanischen Drogenbande Tren de Aragua, "Niño Guerrero", getötet hat.
- Der Angriff erfolgte in Abstimmung mit der venezolanischen Übergangsregierung.
ملخص مُنشأ بالذكاء الاصطناعي
لماذا يهم
Die USA haben die Drogenbande Tren de Aragua als Terrororganisation eingestuft und führen Militäroperationen gegen mutmaßliche Drogenschmuggler in Lateinamerika durch, die jedoch völkerrechtlich umstritten sind.
Der Anführer der venezolanischen Drogenbande Tren de Aragua ist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump bei einem US-Angriff getötet worden.
Das für Lateinamerika zuständige US-Südkommando habe »einen schnellen und tödlichen kinetischen Schlag« ausgeführt, »um Niño Guerrero, den berüchtigten Anführer von Tren de Aragua, einer der blutrünstigsten Terrororganisationen auf diesem Planeten, erfolgreich zu exekutieren«, schrieb Trump am Freitagabend in seinem Onlinedienst Truth Social.
Der Angriff sei in enger Abstimmung »mit unseren Freunden in Venezuela« erfolgt, »mit denen wir sehr gut zusammenarbeiten«, fügte Trump mit Blick auf die Übergangsregierung in Caracas hinzu. Trump verbreitete auch ein Video, das ein Gebäude mit einem grünen Dach und dann eine Explosion zeigt.
Die Bande Tren de Aragua hatte sich in Venezuela gegründet, sie ist aber auch in Kolumbien, Peru und Chile aktiv. Die USA haben Tren de Aragua als »Terrororganisation« eingestuft.
Im Januar war Venezuelas linksnationalistischer Präsident Nicolás Maduro bei einem US-Militäreinsatz in der Hauptstadt Caracas gefangen genommen und in die USA gebracht worden. Er sitzt in New York in Haft, wo ihm wegen »Drogenterrorismus« der Prozess gemacht werden soll. Seine ehemalige Stellvertreterin Delcy Rodríguez wurde zur Übergangspräsidentin ernannt. Trump hatte nach Maduros Sturz gesagt, Venezuela stehe nun unter der Kontrolle der USA.
In den vergangenen Monaten hatte das US-Militär immer wieder Boote angeblicher Drogenschmuggler attackiert. Dabei wurden Dutzende Menschen getötet. Die Trump-Regierung rechtfertigt ihr Vorgehen damit, dass sie sich im Krieg befinde mit »Narco-Terroristen« aus Lateinamerika.
Washington hat jedoch nie eindeutige Beweise vorgelegt, dass es sich bei den Getöteten tatsächlich um Drogenschmuggler handelte. Einige von ihnen waren nach Angaben von Behörden und Angehörigen Fischer. Einige Experten und Uno-Vertreter stufen die Angriffe als völkerrechtswidrige außergerichtliche Hinrichtungen ein.
Mehr zum Thema Krise des Völkerrechts: »Der Internationale Strafgerichtshof dümpelt führungslos dahin«
أسئلة مفتوحة
- Waren die Getöteten tatsächlich Drogenschmuggler?
- Wie wird die venezolanische Übergangsregierung auf den Angriff reagieren?
- Welche weiteren Beweise legen die USA für ihre Einstufung von Tren de Aragua vor?


