US-Indizes setzen Rekordjagd fort – Anleger lassen sich nicht beirren
نظرة سريعة
- US-Aktienmärkte zeigen sich unbeeindruckt von geopolitischer Unsicherheit.
- Der Dow Jones und der S&P 500 erreichen neue Rekorde, angetrieben von Tech-Werten und Erwartungen an Börsengänge.
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US-Präsident Trump ist offenbar egal, ob die Iran-Verhandlungen beendet sind – Anlegern an der Wall Street auch. Die großen US-Indizes knüpfen an ihre jüngsten Gewinne an. Anna Kipnis 02.06.2026 - 17:18 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Ein Straßenschild an der New Yorker Börse. Foto: Reuters
New York. Anleger in den USA lassen sich von geopolitischer Unsicherheit nicht beirren. Zwei der großen US-Indizes setzen ihre Rekordjagd fort. Dabei treiben nicht nur Hoffnungen in Hinblick auf die Verhandlungen im Irankrieg die Wall Street.
Der Dow-Jones-Index der Standardwerte erreicht einen neuen Rekord bei 51.244 Zählern. Danach gibt er jedoch wieder einige Punkte ab und liegt leicht im Plus.
Der breiter gefasste S&P 500 notiert ebenfalls leicht im Plus bei 7619 Punkten. Damit markiert er einen neuen Höchststand.
Der technologielastige Nasdaq legt 0,3 Prozent auf 27.158 Punkte zu. Der Rekord liegt keine 40 Punkte entfernt.
Der S&P 500 gewinnt nun seit mehr als neun Wochen in Folge. Laut LPL Financial legte der Index in diesem Zeitraum um 20 Prozent zu – die längste Gewinnserie dieser Art seit 75 Jahren.
Dabei profitieren Anleger insbesondere von Techwerten. „Aktuell dominieren KI-Befürworter den Markt, da dieses Segment das stärkste Gewinnwachstum und die größte Dynamik aufweist“, sagte Dan Suzuki, globaler Anlagestrategen bei iCapital. „Abgesehen von diesem Sektor ist der Optimismus deutlich uneinheitlicher.“
In diesem Jahr erwarten Anleger mehrere milliardenschwere Börsengänge – allen voran von KI- und Raumfahrtunternehmen wie SpaceX, OpenAI und Anthropic. Wade O'Brien, Capital Markets Researcher bei Cambridge Associates, warnt jedoch vor überzogenen Erwartungen: Die drei Unternehmen seien so lange privat geblieben, dass ein Großteil ihres Wertzuwachses bereits vor dem Börsengang stattgefunden habe. Wer als Anleger über die Börse einsteigt, kommt spät – „mit entsprechend geringeren Renditechancen“, sagte O'Brien.






