Warnstreiks im bayerischen Nahverkehr: Verdi plant ganztägige Arbeitsniederlegungen
Verhandlungen für rund 9.000 Beschäftigte festgefahren – massive Einschränkungen in zahlreichen bayerischen Städten erwartet
نظرة سريعة
- Die Gewerkschaft Verdi hat für Dienstag zu ganztägigen Warnstreiks im bayerischen Nahverkehr aufgerufen.
- Betroffen sind mehrere Großstädte, während Arbeitgeber und Gewerkschaft vor der fünften Verhandlungsrunde weiterhin weit auseinanderliegen.
ملخص مُنشأ بالذكاء الاصطناعي
لماذا يهم
Die Tarifrunde für rund 9.000 Beschäftigte im bayerischen Nahverkehr ist festgefahren. Gewerkschaft und Arbeitgeber streiten über Lohnsteigerungen und Arbeitszeitverkürzungen.
Eines haben viele Fahrgäste im öffentlichen Nahverkehr in Bayern inzwischen mitbekommen: Die Tarifrunde für rund 9.000 Beschäftigte ist schwierig. An etlichen Tagen wurde an dem einen oder anderen Ort schon gestreikt. Für Dienstag hat die Gewerkschaft nun wieder mehrere Kommunen auf der Streikliste stehen. Betroffen sind München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg, Fürth, Bayreuth, Dachau, Passau, Landshut und Schweinfurt. In Aschaffenburg trifft der Aufruf nur die Werkstätten.
Da manche Buslinien im Auftrag der Kommunen unterwegs sind, wird der Verkehr nicht überall völlig stillstehen. Verdi rechnet dennoch mit erheblichen Auswirkungen der ganztägigen Aktion. Was fährt, sind im Raum München und Nürnberg auch die S-Bahnen, die zur Deutschen Bahn gehören. In Augsburg werden die Stadtteillinien 21, 24/25 und 38 rollen, da sie von privaten Busunternehmen betrieben werden, die nicht bestreikt werden.
Doch das dürfte nicht allen weiterhelfen, die zur Arbeit, zur Schule, zu einem Arzttermin oder zum Einkaufen wollen. Gefragt sind an dem Tag wieder Alternativen – oder, wenn es geht, zu Hause zu bleiben.
Mit dem Warnstreik soll – so Verdi – noch einmal Druck auf den Arbeitgeber ausgeübt werden. Dass da bei vielen Bürgerinnen und Bürgern Frust herrscht, sei der Gewerkschaft durchaus bewusst. Und dass das Auto angesichts der hohen Benzinpreise inzwischen eine teure Alternative ist, auch.
Aber das verbesserte Angebot der Arbeitgeber beim letzten Treffen reiche nicht. Dabei sei man selber den Verkehrsbetrieben weit entgegengekommen. Statt knapp 670 Euro fordert die Gewerkschaft jetzt 550 Euro in zwei Schritten. Und die Arbeitszeit soll von jetzt 38,5 auf 35 Stunden verkürzt werden – aber über einen längeren Zeitraum hinweg.
Der kommunale Arbeitgeberverband Bayern hat nachgerechnet und kommt auf eine Entgeltsteigerung von im Schnitt 14 Prozent. Das sei nicht finanzierbar. Die Arbeitgeber haben der Gewerkschaft mitgeteilt, was machbar sei. Ein verbessertes Angebot sieht unter anderem ein Plus in Schritten um bis zu neun Prozent vor und eine Stunde weniger arbeiten in der Woche. Ob da noch etwas geht, das werden Beschäftigte und die Fahrgäste kommenden Mittwoch erfahren. Dann wird in Nürnberg weiterverhandelt.
ما الذي يجب مراقبته
توقعات الذكاء الاصطناعي — احتمالات وليست حقائق
Erhebliche Verkehrsbehinderungen in den genannten Städten am Dienstag
مرجح جداً · خلال ساعات
Keine sofortige Einigung bei der Verhandlungsrunde am Mittwoch
محتمل · خلال أيام
أسئلة مفتوحة
- Wird es am Mittwoch in Nürnberg zu einer Einigung kommen?
- Wie hoch sind die tatsächlichen wirtschaftlichen Einbußen durch die Streiks?


