WTA führt SRY-Gentest für Transgender-Frauen ein
نظرة سريعة
- Die WTA führt eine neue Richtlinie ein, die Transgender-Frauen zur Teilnahme an Turnieren einen verpflichtenden SRY-Gentest vorschreibt, um die Anwesenheit des Y-Chromosoms zu prüfen.
- Die Regelung tritt am Dienstag in Kraft und folgt der Linie des IOC, inspiriert durch Debatten im Boxsport.
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لماذا يهم
Die WTA hat eine neue Richtlinie für die Teilnahme von Transgender-Frauen an Turnieren eingeführt, die einen verpflichtenden SRY-Gentest erfordert. Dies folgt einer ähnlichen Linie des Internationalen Olympischen Komitees und wurde durch Debatten im Boxsport beeinflusst.
»Die WTA ist sich bewusst, dass es sich hierbei um ein sensibles und komplexes Thema handelt, und verpflichtet sich, alle Spielerinnen mit Würde zu behandeln und die Richtlinie auf respektvolle und umsichtige Weise umzusetzen«, hieß es in der Mitteilung. Vergleichbare Tests haben auch andere internationale Sportverbände, etwa in der Leichtathletik und im Boxen, bereits eingeführt.
Tests per Wangenabstrich, Blut- oder Speichelprobe
Die Teilnahmeberechtigung für WTA-Turniere wird künftig durch ein verpflichtendes, einmaliges Screening auf das SRY-Gen nachgewiesen. Dabei wird untersucht, ob das auf dem Y-Chromosom liegende Gen vorhanden ist, das eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung männlicher Geschlechtsmerkmale spielt. Der Gentest kann entweder per Wangenabstrich oder anhand einer Blut- beziehungsweise Speichelprobe durchgeführt werden.
Die neue Richtlinie tritt an diesem Dienstag in Kraft. Bisher durften Transgender-Frauen an WTA-Turnieren teilnehmen, sofern sie ihr Geschlecht als weiblich angegeben und über einen Zeitraum von zwei Jahren vor dem Wettkampf einen gesenkten Testosteronspiegel aufrechterhalten hatten. Derzeit sind keine Transgender-Frauen bekannt, die auf der WTA-Tour aktiv sind.
Boxwettbewerbe lösten Debatte aus
Die WTA folgt damit der Linie des Internationalen Olympischen Komitees. Auslöser für die verschärfte Politik war die Debatte über die Frauen-Boxwettbewerbe bei den Spielen 2024 in Paris. Die Olympiasiegerinnen Imane Khelif und Lin Yu-ting waren zuvor vom damaligen Box-Weltverband IBA von der WM ausgeschlossen worden, da sie auf der Basis eines nicht näher erläuterten Geschlechtertests angeblich die Teilnahmekriterien nicht erfüllt hatten. Bei Olympia durften beide starten.
أسئلة مفتوحة
- Wie wird die neue Richtlinie von Spielerinnen und der Öffentlichkeit aufgenommen?
- Welche Auswirkungen hat die Richtlinie auf zukünftige Transgender-Athletinnen?






