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Zugbegleiter-Todesfall: Urteil sorgt für Unmut bei Hinterbliebenen
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Süddeutsche Zeitung3 sa önceCrime3 dk okumaGermany

Zugbegleiter-Todesfall: Urteil sorgt für Unmut bei Hinterbliebenen

نظرة سريعة

  • Ein Urteil wegen Körperverletzung mit Todesfolge sorgt für Unmut bei den Hinterbliebenen eines getöteten Zugbegleiters.
  • Die Familie forderte Totschlag oder Mord.
  • Der Fall löste eine Debatte über Sicherheit in Zügen aus.

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Der Fall betrifft den Tod eines Zugbegleiters, der bei einer Auseinandersetzung mit einem Fahrgast ums Leben kam. Das Urteil des Gerichts fiel geringer aus als von der Staatsanwaltschaft gefordert.

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Der Anwalt der Hinterbliebenen hatte bereits vor dem Richterspruch in Saal 4 angekündigt, Revision beim Bundesgerichtshof einzulegen. Die Opferfamilie forderte eine Verurteilung wegen Totschlags oder Mordes. Vergeblich. Deswegen blieben Familienangehörige und Freunde der Verkündung fern.

Der Fall hat deutschlandweit eine Debatte über mangelnde Sicherheit in Zügen ausgelöst. Die Tat im Regionalexpress bei Landstuhl ist gut belegt – auch, weil das Geschehen von Überwachungskameras aufgezeichnet wurde. Der angeklagte Grieche hatte demnach keinen Fahrschein und wollte sich nicht ausweisen. Nach der Aufforderung des Zugbegleiters, auszusteigen, kam es zu der Tat.

Auf einem tonlosen Video sind schnelle und harte Faustschläge an Kinn, Brust und Kopf des 36 Jahre alten Serkan Çalar zu sehen. Es dauert nur kurz, dann sackt der Mann in Uniform bewusstlos zusammen. Beim nächsten Halt in Homburg (Saar) wurde der Angeklagte festgenommen und der Schwerverletzte von einem Notarzt behandelt. Zwei Tage später starb er im Krankenhaus. Der Alleinerziehende aus Ludwigshafen hinterlässt zwei minderjährige Söhne.

„Ein völlig sinnfreier Ausraster“

Der Angeklagte hatte die Tat eingeräumt, einen Tötungsvorsatz aber bestritten und die Angehörigen um Verzeihung gebeten. Die Vertreter der Nebenklage wiesen die Einlassung jedoch im Namen der Opferfamilie als „unaufrichtig“ zurück. Der Täter habe den Tod von Serkan Çalar zumindest billigend in Kauf genommen, hatte Anwalt Yalçın Tekinoğlu gesagt.

Die Verteidigung sprach sich für eine Verurteilung wegen Körperverletzung mit Todesfolge als minderschweren Fall aus, „der sich am unteren Bereich des Strafrahmens orientiert“. Hingegen hatte Staatsanwalt Christian Horras für den zuletzt in Luxemburg lebenden Angeklagten zwölf Jahre Haft gefordert: Die Tat sei „ein völlig sinnfreier Ausraster“ aus einem nichtigen Grund gewesen. Das Gericht blieb bei seinem Strafmaß unter der Forderung.

Übergriffe gegen Bahnmitarbeitende nehmen zu

Die Zahl der Übergriffe auf Mitarbeitende der Bahn steigt seit Jahren, berichtet ein Security-Manager der DB Regio Mitte während des Prozesses. „Quantität und Qualität nehmen zu. Das erschreckt mich schon“, sagte er. 2025 habe es in seinem Bereich 231 Körperverletzungsdelikte gegeben. „Das Meiste ist Anspucken.“ Er sehe, dass sich die Gesellschaft verändere. „Es gibt keinen Respekt mehr.“ Seit mehr als 20 Jahren gebe es bei der Bahn Deeskalationstrainings. Der getötete Zugbegleiter habe etwa achtmal an solch einem Training teilgenommen. Einen Angriff mit solch einer Heftigkeit wie auf Serkan Çalar habe er noch nie erlebt. „Der Angriff kam aus heiterem Himmel.“

ما الذي يجب مراقبته

توقعات الذكاء الاصطناعي — احتمالات وليست حقائق

  • Die Hinterbliebenen legen Revision beim Bundesgerichtshof ein.

    مرجح جداً · خلال أيام

أسئلة مفتوحة

  • Wird die Revision der Hinterbliebenen Erfolg haben?
  • Wie wird die Bahn auf die steigenden Übergriffe reagieren?
  • Welche weiteren Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit sind geplant?

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This article was originally published by Süddeutsche Zeitung.

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