
Ein Syrer sucht Gerechtigkeit in Wien für Misshandlungen in Raqqa
Muhammad Alhamoud, ein Syrer, der zwischen 2011 und 2013 im syrischen Raqqa unter dem Assad-Regime misshandelt wurde, sucht in Wien Gerechtigkeit und Genugtuung.

Muhammad Alhamoud, ein Syrer, der zwischen 2011 und 2013 im syrischen Raqqa unter dem Assad-Regime misshandelt wurde, sucht in Wien Gerechtigkeit und Genugtuung.

Eine französische Staatsbürgerin erstattete Anzeige wegen Misshandlung und Vergewaltigung durch ihren italienischen Partner. Die italienische Staatsanwaltschaft beantragte die Einstellung des Verfahrens mit kontroverser Begründung. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte verurteilte daraufhin den italienischen Staat zu Entschädigungszahlungen.
Das Landgericht Wien verurteilte zwei ehemalige syrische Sicherheitsoffiziere wegen Misshandlung und Folter von 21 Regierungsgegnern zu je acht Jahren Haft. Die Taten ereigneten sich 2011-2013 in al-Rakka, Syrien. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen das Dominikus-Ringeisen-Werk wegen mutmaßlicher Misshandlung von Schutzbefohlenen in einer Wohneinrichtung für schwerbehinderte Menschen. Das DRW weist Vorwürfe zurück, spricht von internen Konflikten und hat das Betreuungsteam neu aufgestellt.
Die Staatsanwaltschaft Memmingen ermittelt gegen sieben Beschäftigte des Dominikus-Ringeisen-Werks (DRW) in Ursberg wegen des Verdachts der Misshandlung von Schutzbefohlenen und falscher Verdächtigung. Die Vorwürfe betreffen die „Gruppe Manuel“ mit schwerstpflegebedürftigen Bewohnern.
Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt gegen den mutmaßlichen Schützen von Stade wegen Bedrohung von Ärzten der MMH und gegen beide Eltern wegen Misshandlung ihrer Tochter. Hintergrund ist ein Sorgerechtsstreit, der auch als Motiv für die tödlichen Schüsse in Stade gilt.
Ein früherer Pfleger einer Blindeneinrichtung in der Oberpfalz wurde wegen Misshandlung von Menschen mit erheblichen Behinderungen zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und acht Monaten verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Ein 45-jähriger Erzieher wurde in Berlin wegen jahrelanger Gewalt gegen vier Kinder in einer Wohngruppe zu über drei Jahren Haft verurteilt. Er misshandelte die Kinder körperlich und psychisch, was zu Entwicklungsstörungen führte. Ein Teil der Strafe wird als vollstreckt erklärt.
Vier Personen stehen ab Donnerstag vor dem Landgericht Braunschweig wegen Misshandlung von Pflegeheimbewohnern. Ihnen werden unter anderem Misshandlung von Schutzbefohlenen, gefährliche Körperverletzung und Freiheitsberaubung vorgeworfen. Das Verfahren umfasst über 50 Verhandlungstermine.
Ein 66-jähriger Mann wurde vom Landgericht Verden zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt, weil er seine pflegebedürftige Mutter misshandelt hat, was zu ihrem Tod führte. Er erhielt eine Gesamtfreiheitsstrafe von sechs Jahren.
Ein 66-jähriger Mann wurde vom Landgericht Verden zu viereinhalb Jahren Haft wegen der Misshandlung seiner pflegebedürftigen Mutter verurteilt, an deren Folgen sie starb. Da er bereits wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt war, wurde eine Gesamtfreiheitsstrafe von sechs Jahren verhängt. Die Tat wurde durch ein Babyfon gefilmt.

Uno-Generalsekretär António Guterres hat den israelischen Strafvollzugsdienst und weitere Behörden auf die Schwarzeliste für systematische sexualisierte Gewalt gegen palästinensische Gefangene gesetzt. Israel wies die Vorwürfe ab und forderte stattdessen Maßnahmen gegen die Hamas, die bereits seit August 2025 auf der Liste steht.

Aktivisten der Gaza-Hilfsflotte berichten nach ihrer Abschiebung aus Israel von schweren Misshandlungen, darunter Schläge, Hundebisse und sexualisierte Gewalt. Auch deutsche Aktivisten sollen betroffen sein. Das Auswärtige Amt bestätigte Verletzungen bei Deutschen.

Zwei Italiener, die Teil der Hilfsflotte „Global Sumud Flotilla“ waren, berichten von Misshandlungen durch israelische Sicherheitskräfte auf dem Weg nach Gaza. Sie wurden geschlagen, gefesselt und mit Maschinenpistolen bedroht.

Sechs Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren mit frühkindlicher Traumatisierung sollen in einem Heim im Allgäu misshandelt worden sein. Vorwürfe reichen von Einsperren und Festhalten bis hin zu demütigenden Strafen wie dem Zwang, Waschlappen in den Mund zu stopfen.
Ein dreijähriger Junge starb in Florida mutmaßlich durch Misshandlung durch seinen Onkel. Die US-Behörde ICE beschuldigte die honduranische Mutter, ihren Sohn verlassen zu haben. Ein Bericht der "Washington Post" widerspricht dieser Darstellung und stützt sich auf Gerichtsakten und die Mutter.