
Capri-Sun will zurück zu Plastikstrohhalmen – Kritik von Umweltschützern
Capri-Sun möchte nach Kritik an Papierstrohhalmen wieder Plastikstrohhalme verwenden. Umweltschützer kritisieren die Pläne scharf.

Capri-Sun möchte nach Kritik an Papierstrohhalmen wieder Plastikstrohhalme verwenden. Umweltschützer kritisieren die Pläne scharf.

Capri-Sun-Chef Hans-Peter Wild kritisiert die gescheiterte Petition für Plastikstrohhalme, verteidigt aber die Forderung. Das Unternehmen kämpft seit 2024 für eine Rückkehr zum Plastikstrohhalm, stößt aber auf Kritik von Umweltverbänden.

Capri-Sun kämpft seit 2024 für die Rückkehr zu Plastikstrohhalmen, da Kunden Papierstrohhalme kritisieren. Eine Petition scheiterte, doch das Unternehmen verteidigt die Forderung.

Statt Papier soll es wieder Plastik sein. Capri-Sun will beim Strohhalm unbedingt zurück zu den Wurzeln, umweltfreundlich ist das nicht. Der Trinkbeutelhersteller hält trotz Kritik eisern an seinem Unterfangen fest.

Capri-Sun aus Eppelheim hat mit seiner Onlinepetition für die Rückkehr zum Plastikstrohhalm deutlich weniger Unterschriften erreicht als geplant. Nach eineinhalb Jahren unterschrieben weniger als 169.000 Menschen statt der angepeilten einer Million. Das Unternehmen bewirbt die Petition nicht mehr aktiv, verfolgt sein Ziel aber weiter. Die EU verbot 2021 Einwegplastikprodukte, seither nutzt Capri-Sun Papierstrohhalme, die bei Verbrauchern auf Kritik stoßen. Umweltverbände wie die Deutsche Umwelthilfe und die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg kritisieren die Pläne scharf.

Capri-Sun hat mit seiner Online-Petition für die Rückkehr zum Plastikstrohhalm deutlich weniger Unterschriften gesammelt als geplant. Nach 1,5 Jahren unterschrieben weniger als 169.000 Menschen auf Change.org – statt der angepeilten einer Million. Das Unternehmen bewirbt die Petition nicht mehr aktiv, verfolgt das Ziel aber weiter. Seit 2021 muss Capri-Sun aufgrund des EU-Einwegplastikverbots Papierstrohhalme verwenden, worüber sich Verbraucher beschweren. Die Umwelthilfe und Verbraucherschützer kritisieren die Pläne scharf und warnen vor mehr Plastikmüll in der Umwelt.