
USA erheben Strafzölle gegen Kanada und andere Länder
Die USA haben Strafzölle auf kanadische und europäische Waren erhebt, was den Handelsstreit zwischen den Ländern eskaliert. Trump begründet die Maßnahmen mit unfairen Handelspraktiken.

Die USA haben Strafzölle auf kanadische und europäische Waren erhebt, was den Handelsstreit zwischen den Ländern eskaliert. Trump begründet die Maßnahmen mit unfairen Handelspraktiken.

US-Präsident Trump hat die 45. Änderung seiner Einfuhrzollsätze in Kraft gesetzt, die Strafen wegen angeblich unzureichender Maßnahmen gegen Zwangsarbeit beinhalten. Betroffen sind 60 Handelspartner, darunter die EU, mit Zöllen von 10 bis 12,5 Prozent. Die neuen Zölle folgen auf frühere, die vor Gericht gescheitert waren.

US-Präsident Donald Trump verhängt neue Strafzölle gegen Kanada, nachdem er dem Nachbarland wegen schlechter Luft gedroht hatte. Diese Zölle könnten Ende der Woche auch Europa betreffen.

US-Präsident Donald Trump kündigt auf Truth Social neue Strafzölle von 100% ab 2028 auf importierte Generika an, die später auf 200% steigen sollen, um die Produktion in die USA zu verlagern. Dies folgt auf frühere Zölle auf Markenmedikamente und kürzliche Zölle auf brasilianische Produkte.

Die USA verhängen einen 50-prozentigen Strafzoll auf kanadische Produkte wie Wein, Hockeyschläger und Möbel. US-Präsident Trump unterzeichnete die Maßnahme, begründet mit der "diskriminierenden Behandlung" von US-Produkten durch Kanada, was die Beziehungen weiter belasten dürfte.

Die USA verhängen Strafzölle von 50 Prozent auf eine Reihe kanadischer Produkte wie Wein, Hockeyschläger und Möbel. US-Präsident Trump unterzeichnete die Maßnahme, begründet mit Kanadas "diskriminierender Behandlung" von US-Produkten, was die Beziehungen weiter belasten dürfte.

US-Präsident Trump droht europäischen Ländern mit 100% Strafzöllen auf Importgüter, falls diese Digitalsteuern für US-Unternehmen einführen. Frankreich hält an seiner 3%igen Abgabe fest, trotz Trumps Drohung mit Zöllen auf französischen Wein.

Eine Pew-Umfrage in 36 Nationen zeigt massiven Vertrauensverlust in die USA unter Präsident Trump, mit 57% negativer Sicht weltweit und 76% Misstrauen gegenüber Trump persönlich. In Deutschland ist die Ablehnung mit 71% negativer Meinung über die USA und 84% Misstrauen gegenüber Trump besonders hoch, ein starker Rückgang gegenüber der Biden-Ära.

Die EU erwägt Handelsschutzmaßnahmen gegen China, während die USA zögern. Geoökonomik-Experte Jonathan Hackenbroich warnt vor einer unkoordinierten Konfrontation und betont die Notwendigkeit, Europas Abschreckungspotenzial zu prüfen.
Frankreichs Präsident Macron reagiert verärgert auf Trumps Zolldrohungen wegen der Digitalsteuer. Er fordert Stabilität und ein Gespräch mit Trump. Auch die Vorbereitung eines Iran-Abkommens steht beim G-7-Gipfel auf der Agenda.
Frankreichs Präsident Macron reagiert verärgert auf Trumps Zolldrohungen wegen der Digitalsteuer. Er fordert Stabilität und ein Gespräch mit Trump. Der G-7-Gipfel soll auch die Umsetzung eines Iran-Abkommens vorbereiten.

US-Präsident Trump droht Frankreich mit 100% Zöllen auf Wein und Champagner, falls die französische Digitalsteuer für US-Techkonzerne nicht abgeschafft wird. Dies könnte einen Handelsstreit mit der gesamten EU auslösen.

Chinese electric carmaker BYD will begin production at its new factory in Hungary in the fourth quarter of this year. The company has paused work on a planned factory in Turkey to focus on European production. BYD is also exploring acquiring an existing car plant in Southern Europe, with Spain being considered.

Der Handelsausschuss des Europäischen Parlaments hat mit deutlicher Mehrheit grünes Licht für das EU-USA-Handelsabkommen gegeben. Das Abkommen sichert den USA bessere Handelsbedingungen mit abgeschafften Industriezöllen, während die EU-Exporte weiterhin mit 15 Prozent verzollt werden.

Ein Ausschuss des Europaparlaments hat für die Abschaffung von EU-Importzöllen auf US-Waren gestimmt. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Beilegung des Handelskonflikts, der durch gegenseitige Strafzölle auf Stahl, Aluminium und US-Produkte ausgelöst wurde.

Die USA planen neue Strafzölle von 25 Prozent auf zahlreiche brasilianische Waren. US-Handelsbeauftragter Jamieson Greer begründet dies mit unfairen Handelspraktiken Brasiliens, die den US-Handel belasten sollen. Die Maßnahmen basieren auf Paragraf 301 des Handelsgesetzes von 1974.

Das Ifo-Institut warnt vor einer Rezession in Deutschland 2026, falls die USA die Strafzölle auf EU-Autos von 15 auf 25 Prozent erhöhen und die EU mit Gegenzöllen reagiert. Ifo-Präsident Clemens Fuest befürchtet erhebliche Folgen für die deutsche Autoindustrie, die bereits in einer schwierigen Lage steckt. Die EU-Kommission behält sich alle Optionen zum Schutz der EU-Interessen vor.

Ifo-Präsident Clemens Fuest warnt vor einer Rezession in Deutschland im Jahr 2026, falls die USA die Strafzölle auf EU-Autos erhöhen und die EU mit Gegenzöllen reagiert. Die USA wollen die Zölle auf Auto- und Lastwagenimporte von 15 auf 25 Prozent erhöhen. Die deutschen Autoexporte in die USA würden dadurch stark getroffen.

Von Strafzöllen und Sanktionen hin zu einer Annäherung: Brasiliens Präsident Lula hat den USA unter Präsident Trump die Stirn geboten. Trump lenkte ein, änderte den Ton. Wie hat Lula das geschafft? Von Anne Herrberg.