
Hitzetote steigen: Robert-Koch-Institut meldet fast 10.000 Todesfälle bis Juli
Robert-Koch-Institut schätzt fast 10.000 hitzebedingte Todesfälle bis Juli; hohe Temperaturen stellen Gesundheitsrisiko dar; Tipps zum Abkühlen an heißen Tagen.

Robert-Koch-Institut schätzt fast 10.000 hitzebedingte Todesfälle bis Juli; hohe Temperaturen stellen Gesundheitsrisiko dar; Tipps zum Abkühlen an heißen Tagen.
Frankreich erlebt apokalyptische Waldbrände, die als düstere Vorschau auf Deutschlands Klima-Zukunft dienen. Der Artikel analysiert Europas Erhitzung, Frankreichs Versagen bei der Prävention und dessen Vorsprung beim Hitzeschutz, mahnend zu mehr Klimaschutz.

Das RKI schätzt, dass in Deutschland bis zum 19. Juli dieses Jahres 9.800 Menschen an den Folgen hoher Temperaturen gestorben sind, mehr als in jedem Gesamtjahr seit 2016. Die meisten Todesfälle ereigneten sich in der zweiten Junihälfte. Opposition und Sozialverbände fordern besseren Hitzeschutz.
In Deutschland sind die Hitzetoten in der ersten Jahreshälfte 2026 fast doppelt so hoch wie in den Vorjahren. Allein in einer Juni-Hitzewelle starben über 4300 Menschen. Experten warnen vor den Folgen des Klimawandels und fordern bessere Anpassungsmaßnahmen.
Das Robert Koch-Institut schätzt, dass es in Thüringen bis Ende Juni über 120 hitzebedingte Todesfälle gab, mehr als im Vorjahr. Deutschlandweit liegt die Schätzung bei 5.120 Todesfällen. Hitze wird oft in Kombination mit Vorerkrankungen zur Todesursache.

Das RKI schätzt, dass bis Ende Juni 560 Menschen in Rheinland-Pfalz hitzebedingt gestorben sind. Das ist mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr und übertrifft den Höchstwert der letzten zehn Jahre. Die Hitzewelle Ende Juni mit Temperaturen über 41 Grad trug dazu bei.
Das Robert Koch-Institut (RKI) schätzt, dass die Hitzewelle ab Mitte Juni bereits rund 5.100 Menschen in Deutschland das Leben gekostet hat. Besonders betroffen sind ältere Menschen. Die Zahlen übertreffen bereits zur Jahresmitte die Werte ganzer Vorjahre.
In Hessen sind bis Ende Juni schätzungsweise 600 Menschen an den Folgen von Hitze gestorben. Dies übersteigt bereits die Zahl des Vorjahres. Das Robert Koch-Institut (RKI) berichtet von 9,5 hitzebedingten Todesfällen pro 100.000 Einwohner in diesem Jahr.
Das RKI schätzt 150 hitzebedingte Todesfälle im Saarland bis Ende Juni, mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr. Dies entspricht 15,5 Todesfällen pro 100.000 Einwohner.