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AfD-Parteitag: Blockaden scheitern, Weidel und Chrupalla bestätigt
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AfD-Parteitag: Blockaden scheitern, Weidel und Chrupalla bestätigt

Auf einen Blick

  • Trotz großer Blockadeversuche des Bündnisses "Widersetzen" konnte der AfD-Parteitag in Erfurt pünktlich beginnen.
  • Alice Weidel und Tino Chrupalla wurden als Vorsitzende bestätigt.
  • Aktivisten kündigten weitere Aktionen an und drohten CDU und BSW.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Das Bündnis "Widersetzen" organisierte Proteste und Blockaden, um den AfD-Parteitag in Erfurt zu verhindern. Gleichzeitig wurden die AfD-Vorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla wiedergewählt.

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Das Bündnis „Widersetzen“ sprach von den größten Blockaden, die „wir je auf die Beine gestellt haben“. Allein, das Widersetzen verpuffte. „Wir sind gekommen, um den AfD-Parteitag zu verhindern“, sagte Suraj Mailitafi vom Bündnis am Sonntag. „Das ist uns nicht gelungen.“

Denn: Ein Großteil der AfD-Delegierten erreichte ab 4.00 Uhr morgens das Messegelände, wo der Parteitag pünktlich um 10.00 Uhr begann. AfD-Chef Tino Chrupalla eröffnete den Parteitag mit Spott: „Der frühe Vogel fängt den Wurm (...), die Randalierer von der Antifa haben ihr eigenes Störmanöver verschlafen.“

Trotz „Verschlafens“ kündigten die Aktivisten am Sonntag weitere Aktionen vor den Landtagswahlen im September an – und drohten sogar CDU und BSW.

„An alle Parteien, insbesondere CDU und BSW, das hier ist unsere explizite Warnung: Wenn ihr es wagt, den FaschistInnen an die Macht zu helfen, macht ihr euch zu unserem nächsten Aktionsziel“, warnte Noa Sander vom Bündnis „Widersetzen“ auf der Pressekonferenz weiter.

Ausdrücklich lehnte das Bündnis eine Verurteilung der Angriffe auf Journalisten ab, sofern diese für „rechtskonservative oder AfD-nahe Medien“ berichteten. Das Bündnis sei nach Erfurt gekommen, um gegen „Faschisten“ vorzugehen. Faschisten mit Presseausweis seien immer noch Faschisten, sagte Sander. Reporter von „Apollo News“ wurden angegriffen und getreten, die Polizei ermittelt.

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BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht warf den Aktivisten auf X vor, „zutiefst undemokratisch“ zu handeln: „Was ist das bitte für eine Doppelmoral? Klar sollte man hart kritisieren, wenn Parteien Positionen vertreten, die nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sind. Aber warum dann nur bei der AfD? Die schlimmsten Verfassungsfeinde sitzen derzeit doch in der Bundesregierung!“ Schließlich seien die Ukrainepolitik von Schwarz-Rot und die „wahnwitzige“ Aufrüstung nicht mit dem Friedensgebot des Grundgesetzes vereinbar.

Begleitet von lautstarken Straßenprotesten wurden auf dem AfD-Parteitag Alice Weidel und Tino Chrupalla als Vorsitzende bestätigt. Mehr als 31.000 Menschen hatten sich nach Polizeiangaben in Erfurt an den Protesten beteiligt. Die Bündnisse „Zusammenstehen“ und „Widersetzen“, die Kundgebungen, Demonstrationszüge und Blockaden organisierten, sprachen von etwa 50.000 Teilnehmern.

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Weidel und Chrupalla wurden ohne Gegenkandidaten für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Weidel erhielt 81,3 Prozent und konnte sich damit minimal verbessern im Vergleich zur Wahl von 2024. Chrupalla schnitt mit rund 70 Prozent schwächer ab als damals, als er 83 Prozent Zustimmung erhielt. Hinterher sagte er, immerhin hätten ihm mehr als zwei Drittel der Delegierten ihre Stimme gegeben.

Die Polizei, die mit mehreren Tausend Beamten im Einsatz war, sprach am Sonntag von einem „überwiegend friedlichen Verlauf“ des tausendfachen Protests.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Weitere Aktionen des Bündnisses "Widersetzen" vor Landtagswahlen im September.

    Wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten

  • Potenzielle Eskalation der Proteste und Drohungen gegen CDU und BSW.

    Möglich · Innerhalb von Monaten

Offene Fragen

  • Wie werden sich die angekündigten Aktionen auf Landtagswahlen auswirken?
  • Wie wird die Polizei auf zukünftige Angriffe auf Journalisten reagieren?

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This article was originally published by Die Welt.

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