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AfD Rheinland-Pfalz: Bollinger betont Regierungsanspruch für 2031
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Die Zeit27.6.2026Politik1 Min. LesezeitGermany

AfD Rheinland-Pfalz: Bollinger betont Regierungsanspruch für 2031

Auf einen Blick

  • Der scheidende AfD-Chef Jan Bollinger betonte auf dem Landesparteitag in Bingen den Regierungsanspruch der Partei für die Landtagswahl 2031 in Rheinland-Pfalz.
  • Sebastian Münzenmaier soll neuer AfD-Chef werden, Bollinger einen Vizeposten erhalten.
  • Damian Lohr ist als Generalsekretär vorgesehen.

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Der scheidende AfD-Chef Jan Bollinger hat den Regierungsanspruch seiner Partei in Rheinland-Pfalz betont. Bei der nächsten Landtagswahl im Jahr 2031 wolle die Partei nicht wieder auf dem dritten Platz landen, sondern in die Staatskanzlei einziehen, sagte Bollinger vor knapp 500 Teilnehmenden auf dem Landesparteitag in Bingen. Ziel sei, die Partei auf dem Weg zu diesem Ziel weiter zu professionalisieren.

Sebastian Münzenmaier, Vize-Vorsitzender der AfD-Bundestagsfraktion und noch stellvertretender Landesvorsitzender, will sich auf dem Parteitag zum neuen AfD-Chef in Rheinland-Pfalz wählen lassen. Bollinger soll einen Vizeposten im Vorstand bekommen.

Die Partei will bei dem Treffen die Position eines Generalsekretärs installieren. Dafür ist der Landtagsabgeordnete Damian Lohr vorgesehen. Vor dem Parteitag demonstrierten nach Angaben der Polizei rund 70 Menschen friedlich gegen die AfD.

Mehr als 5.000 AfD-Mitglieder in Rheinland-Pfalz

Bollinger steht seit 2022 an der Spitze der Partei. Der 49-Jährige hatte die AfD als Spitzenkandidat in den Landtagswahlkampf geführt, nach einem parteiinternen Machtkampf aber bereits das Amt als Vorsitzender der Landtagsfraktion verloren.

Die AfD ist mit 24 Abgeordneten im Mainzer Parlament vertreten und hat nach eigenen Angaben mehr als 5.000 Mitglieder in Rheinland-Pfalz.

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This article was originally published by Die Zeit.

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