Eilmeldung
KR김하수 전 경북 청도군수, 숨진 채 발견KR국립현대미술관 과천관, 개관 40주년 기념 특별 프로그램 개최BRCanetas para emagrecer: o produto contrabandeado que mais cresce no BrasilKRLA서 국내 중소기업 39개 브랜드 팝업스토어 운영ARSyrian Parliament: Intense Debates and Executive Interference in Presidential ElectionsCN美國聯邦參議員葛蘭姆因主動脈剝離辭世 享壽71歲CNUS Launches New Strikes on Iran Amid Escalating Strait of Hormuz TensionsKR해군 호위함 승조원, 21시간 반 수색 끝에 동해상서 숨진 채 발견KR한국투자증권, SK하이닉스 2분기 영업이익 컨센서스 하회 전망KR교육·인턴십·정규직 채용 연계…관광기업 인력난 해소 지원KR김하수 전 경북 청도군수, 숨진 채 발견KR국립현대미술관 과천관, 개관 40주년 기념 특별 프로그램 개최BRCanetas para emagrecer: o produto contrabandeado que mais cresce no BrasilKRLA서 국내 중소기업 39개 브랜드 팝업스토어 운영ARSyrian Parliament: Intense Debates and Executive Interference in Presidential ElectionsCN美國聯邦參議員葛蘭姆因主動脈剝離辭世 享壽71歲CNUS Launches New Strikes on Iran Amid Escalating Strait of Hormuz TensionsKR해군 호위함 승조원, 21시간 반 수색 끝에 동해상서 숨진 채 발견KR한국투자증권, SK하이닉스 2분기 영업이익 컨센서스 하회 전망KR교육·인턴십·정규직 채용 연계…관광기업 인력난 해소 지원
Newsgather
BackAfD-Russlandkontakte: Union und SPD erwägen schärfere Schutzvorkehrungen im Bundestag
AfD-Russlandkontakte: Union und SPD erwägen schärfere Schutzvorkehrungen im Bundestag
Dringend
Die Zeit11.06.2026Politik2 dk okumaGermany

AfD-Russlandkontakte: Union und SPD erwägen schärfere Schutzvorkehrungen im Bundestag

Auf einen Blick

  • Nach Kontakten von AfD-Abgeordneten zu kremlnahen Akteuren erwägen Union und SPD strengere Schutzmaßnahmen für vertrauliche Informationen im Bundestag.
  • Die Politiker sehen eine Gefahr der Spionage und Einflussnahme durch russische Dienste.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Wegen der Russlandkontakte von AfD-Bundestagsabgeordneten erwägen Union und SPD schärfere Vorkehrungen zum Schutz vertraulicher Informationen im Parlament. Anlass sind Treffen von AfD-Politikern wie Fraktionsvize Markus Frohnmaier mit kremlnahen Akteuren beim Wirtschaftsforum in St. Petersburg.

Schriftgröße

Wegen der Russlandkontakte von AfD-Bundestagsabgeordneten erwägen Union und SPD schärfere Vorkehrungen zum Schutz vertraulicher Informationen im Parlament. »Der Bundestag sollte prüfen, wie geheimhaltungsbedürftige Informationen in Ausschüssen und Gremien besser geschützt werden können«, sagte CDU/CSU-Parlamentsgeschäftsführer Steffen Bilger dem Handelsblatt. Ähnlich äußerte sich der SPD-Innenpolitiker Sebastian Fiedler.

Anlass sind Kontakte von AfD-Politikern zu kremlnahen Akteuren in Russland. AfD-Fraktionsvize Markus Frohnmaier hatte beim Wirtschaftsforum in St. Petersburg unter anderem Gazprom-Chef Alexej Miller und Kirill Dmitrijew getroffen, den Sonderbeauftragten von Staatschef Wladimir Putin für Investitionen und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Ausland. Beide stehen wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine unter westlichen Sanktionen. Auch weitere AfD-Politiker nahmen an der Reise teil.

»Sicherheitspolitisch hochproblematisch«

Steffen Bilger bezeichnete den Vorgang als »sicherheitspolitisch hochproblematisch«. In einem Umfeld, »in dem russische Dienste gezielt Informationen abschöpfen und Einfluss nehmen können«, bestehe die Gefahr, dass sensible Erkenntnisse aus dem parlamentarischen Raum ausspioniert oder missbraucht würden, warnte der CDU-Politiker.

Sebastian Fiedler verwies darauf, dass Russland Krieg nicht nur mit Panzern und Raketen führe, sondern auch mit Spionage, Einflussoperationen, Desinformation und politischer Unterwanderung. »Deshalb muss der Schutz geheimhaltungsbedürftiger Informationen im Parlament höchste Priorität haben«, forderte er. Vor diesem Hintergrund müsse der Bundestag kontinuierlich prüfen, ob seine Geheimschutzregeln ausreichen oder aktualisiert werden sollten.

In Bezug auf die Aktivitäten Frohnmaiers sagte Fiedler weiter: »Wer sich demonstrativ mit Akteuren aus dem engsten Macht- und Wirtschaftsapparat Putins trifft, wirft nicht nur politische, sondern auch sicherheitspolitische Fragen auf.« Der Bundestag dürfe bei solchen Kontakten »nicht naiv sein«. Das freie Abgeordnetenmandat sei »kein Freibrief für den Verrat der deutschen Sicherheitsinteressen«.

Kritik an Reise von Ex-Kanzler Schröder

Das St. Petersburg International Economic Forum (Spief) wird seit 1997 jährlich von der russischen Regierung veranstaltet. Vor dem russischen Überfall auf die Ukraine galt es als wichtige Veranstaltung Russlands zum Werben um westliche Investoren und Unternehmen.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Der Bundestag wird eine Überprüfung seiner Geheimschutzregeln einleiten.

    Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten

  • Es werden neue oder verschärfte Regeln zum Schutz vertraulicher Informationen im Parlament eingeführt.

    Wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten

Offene Fragen

  • Welche spezifischen Schutzmaßnahmen werden von Union und SPD vorgeschlagen?
  • Wie wird der Bundestag auf diese Bedenken reagieren?
  • Gab es bereits frühere Vorfälle ähnlicher Art?
  • Welche Konsequenzen drohen AfD-Abgeordneten bei Verstößen gegen neue Regeln?

Verwandte Themen

This article was originally published by Die Zeit.

Ähnliche Meldungen

Mehr zu diesem ThemaAfD