Ana Ivanović enthüllt wahren Grund für frühes Karriereende: Panikattacken
Auf einen Blick
- Die ehemalige Tennis-Weltranglistenerste Ana Ivanović hat offenbart, dass sie ihre Profikarriere 2016 nicht nur wegen Verletzungen, sondern auch aufgrund schwerer Panikattacken auf dem Platz beendete.
- Sie sprach erstmals in einer kroatischen Talkshow über ihre mentalen Probleme.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Ana Ivanović, ehemalige Weltranglistenerste und French-Open-Siegerin, beendete 2016 mit 29 Jahren ihre Profikarriere, offiziell wegen Verletzungen. Nun enthüllte sie mentale Probleme als weiteren Grund.
Es sind klare Worte. Ana Ivanović war eine der besten Tennisspielerinnen ihrer Generation. 2008 gewann sie die French Open, wurde danach Weltranglistenerste und holte insgesamt 15 Einzeltitel auf der WTA-Tour. Mit nur 29 Jahren beendete sie im Dezember 2016 ihre Profikarriere. Der offizielle Grund damals: ihre vielen Verletzungen.
„Jeder Top-Sport verlangt eine Top-Form. Aber ich kann für mich und meine Fans nur spielen, wenn ich höchstes Niveau erreiche. Aber das kann ich nicht mehr. Deswegen ist es an der Zeit, sich Neuem zuzuwenden“, hatte sie damals mit bebender Stimme in einem bei Facebook geposteten Abschiedsvideo gesagt.
Doch jetzt sprach die 38-Jährige offen über ihr Tennis-Aus und machte deutlich: Auch wegen mentaler Probleme beendete sie ihre Karriere so früh. In der kroatischen Sport-Talkshow „Neuspjeh prvaka“ von Kroatiens neuem Fußball-Nationaltrainer und ehemaligem Bundesligastar Slaven Bilic ließ Ivanovic tief blicken. „In den letzten Jahren meiner Karriere hatte ich sehr starke Panikattacken, sobald ich auf den Platz ging. Ich habe nie darüber gesprochen, aber ich hatte wirklich heftige Panikattacken“, erzählte Ivanović.
Zu dieser Zeit hatte die Serbin auch Schwierigkeiten auf dem Platz – die auch anderen auffielen. Doch der wahre Grund war kein sportlicher: „In Wirklichkeit war ich einfach nur in Panik und konnte nicht mehr. Ich hatte panische Angst davor, am nächsten Tag wieder auf den Platz zu gehen und vor Publikum spielen zu müssen“, so Ivanović.
„Meine erste Liebe. Etwas, das ich wirklich liebte“, sagt Ivanovic
Trotz der Panikattacken fiel ihr das frühe Karriereende mit nur 29 Jahren schwer. „Natürlich war es kein leichter Schritt und es fiel mir schwer, Tennis aufzugeben, denn seit meinem fünften Lebensjahr war es mein Leben, meine erste Liebe. Etwas, das ich wirklich liebte und in dem ich sehr gut war. Aber ich hatte das Gefühl, dass es der richtige Zeitpunkt für mich war“, berichtete sie.
Und bis heute ist es für den Ex-Tennisstar genau die richtige Entscheidung. „Ich vermisse die großen Turniere, den Wettkampf, das Gefühl, das Adrenalin, aber ich bereue meine Entscheidung nicht. Ich bin sehr glücklich, wo ich jetzt bin“, erklärte Ivanović.
Viele waren damals überrascht vom frühen Tennis-Aus – die Serbin selbst nicht: „Ich erinnere mich, dass ich in meinen Zwanzigern gesagt habe, ich sei nicht der Typ, der bis 40 spielt. Das hat mich nie gereizt, weil ich wusste, dass es andere Dinge gab, die ich im Leben tun wollte.“
Offene Fragen
- Wie hat sie die Panikattacken bewältigt?
- Welche Unterstützung erhielt sie damals?
- Gibt es weitere Details zu den mentalen Problemen?



