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Mentale Gesundheit im Sport: Tennisstar Ivanović spricht von Panikattacken vor dem Karriereende
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Spiegel Sportvor 7 StundenSport1 Min. LesezeitGermany

Mentale Gesundheit im Sport: Tennisstar Ivanović spricht von Panikattacken vor dem Karriereende

Auf einen Blick

  • Die ehemalige Tennis-Weltranglistenerste Ana Ivanović enthüllte, dass Panikattacken und mentale Erschöpfung der wahre Grund für ihr Karriereende 2016 waren, nicht nur Verletzungen.
  • Sie sprach über ihre Ängste auf dem Platz und ihre heutige Zufriedenheit als Markenbotschafterin.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Die ehemalige Tennisspielerin Ana Ivanović beendete 2016 ihre Karriere im Alter von 29 Jahren, offiziell aufgrund von Verletzungen. Sie war 2008 French-Open-Siegerin und zwölf Wochen lang Weltranglistenerste.

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Mentale Gesundheit im Sport Tennisstar Ivanović spricht von Panikattacken vor dem Karriereende

Die serbische Tennisspielerin Ana Ivanović hat ihre Karriere im Alter von gerade mal 29 Jahren beendet. Wegen vieler Verletzungen hieß es damals. Nun erzählte sie, dass mentale Probleme der Grund gewesen seien.

Die ehemalige Tennisspielerin Ana Ivanović sagt, dass sie ihre Laufbahn wegen mentaler Probleme aufgegeben habe. »In den letzten Jahren meiner Karriere hatte ich sehr starke Panikattacken, sobald ich auf den Platz ging«, sagte sie in einer kroatischen Sport-Talkshow.

Ivanović gewann 2008 die French Open, war zwölf Wochen lang Weltranglistenerste und siegte insgesamt 15-mal auf der WTA-Tour. Im Alter von 29 Jahren beendete die Serbin Ende 2016 ihre Karriere, offiziell wegen vieler Verletzungen. »In Wirklichkeit war ich einfach nur in Panik und konnte nicht mehr. Ich hatte panische Angst davor, am nächsten Tag wieder auf den Platz zu gehen und vor Publikum spielen zu müssen«, sagte Ivanović nun.

Die Angst sei so übermächtig geworden, dass sie kaum noch funktioniert habe. »Tief im Inneren hatte ich nicht mehr das Gefühl, dass ich es noch einmal ganz nach oben schaffen könnte«, sagte sie.

Zuvor hatte sie länger mit Verletzungen zu kämpfen. Im Januar 2015 brach sie sich den kleinen Zeh und spielte mit Schmerzmitteln. »Dann breitete sich das Problem auf mein Knie aus und das führte allmählich dazu, dass ich mental erschöpft war und ständig gegen Entzündungen kämpfte«, sagte Ivanović.

Trotzdem sei ihr das Karriereende nicht leichtgefallen. »Seit meinem fünften Lebensjahr war Tennis mein Leben, etwas das ich wirklich liebte und in dem ich sehr gut war«, so Ivanović. Sie vermisse die »großen Turniere, den Wettkampf, das Gefühl, das Adrenalin«. Trotzdem bereue Ivanović die Entscheidung nicht. »Ich bin sehr glücklich, wo ich jetzt bin«, sagte sie.

Sie habe ohnehin nicht geplant, ihre Karriere lange fortzuführen. »In meinen Zwanzigern habe ich gesagt, dass ich nicht der Typ bin, der bis 40 spielt. Weil ich wusste, dass es andere Dinge gab, die ich im Leben tun wollte«, sagte Ivanović.

Ivanović arbeitet heute als Markenbotschafterin für verschiedene Unternehmen. Sie hat mit dem ehemaligen deutschen Fußballnationalspieler Bastian Schweinsteiger drei Söhne. Das Paar gab im Juli 2025 bekannt, sich getrennt zu haben.

Offene Fragen

  • Welche konkreten Therapien halfen Ivanović?
  • Wie reagiert die Tenniswelt auf Ivanovićs Enthüllung?

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This article was originally published by Spiegel Sport.

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