Eilmeldung
FRLa Fifa abandonne son projet de structure commerciale avec des investisseurs privésFRIncendie dans le Var : 1 000 hectares supplémentaires brûlés et 2 500 personnes évacuéesFREn 48h, 60.000 personnes sont arrivées du Maroc par la mer ou la terre à CeutaFRTotalEnergies finance le carburant des pompiers et l'A400M est déployé contre les incendies en GirondeFRIncendies dans le Var : Deux nouveaux feux à Brignoles et Vidauban, des évacuations en coursFROpenAI dépasse le milliard d'utilisateurs actifs et réduit le prix de son modèle LunaFREfforts diplomatiques pour l'unification de la LibyeFRDépollution de l'eau potable : un surcoût annuel de 1,3 à 5,7 milliards d'euros estiméFREDF révise à la baisse ses prévisions de résultats à cause des caniculesFRLe gouvernement américain impose des restrictions sur l'eau du fleuve ColoradoFRLa Fifa abandonne son projet de structure commerciale avec des investisseurs privésFRIncendie dans le Var : 1 000 hectares supplémentaires brûlés et 2 500 personnes évacuéesFREn 48h, 60.000 personnes sont arrivées du Maroc par la mer ou la terre à CeutaFRTotalEnergies finance le carburant des pompiers et l'A400M est déployé contre les incendies en GirondeFRIncendies dans le Var : Deux nouveaux feux à Brignoles et Vidauban, des évacuations en coursFROpenAI dépasse le milliard d'utilisateurs actifs et réduit le prix de son modèle LunaFREfforts diplomatiques pour l'unification de la LibyeFRDépollution de l'eau potable : un surcoût annuel de 1,3 à 5,7 milliards d'euros estiméFREDF révise à la baisse ses prévisions de résultats à cause des caniculesFRLe gouvernement américain impose des restrictions sur l'eau du fleuve Colorado
Newsgather
ZurückAnkunft zahlreicher Migranten in Ceuta versetzt Behörden in Alarmbereitschaft
Ankunft zahlreicher Migranten in Ceuta versetzt Behörden in Alarmbereitschaft
In Entwicklung
Tagesschau Auslandvor 1 StundePolitik2 Min. LesezeitGermany

Ankunft zahlreicher Migranten in Ceuta versetzt Behörden in Alarmbereitschaft

Auf einen Blick

  • Zahlreiche Migranten, darunter Familien, sind in der spanischen Exklave Ceuta angekommen, was die Behörden zur Ausrufung des Notstands und zur Entsendung von Militärkräften veranlasst hat.
  • Der Anstieg wird mit einem Gerichtsurteil in Verbindung gebracht, das die sofortige Rückführung von Migranten über das Meer erschwert.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Die Ankunft zahlreicher Migranten in der spanischen Exklave Ceuta hat die dortigen Behörden in Alarmbereitschaft versetzt, wobei der Anstieg mit einer Entscheidung des spanischen Obersten Gerichtshofs in Verbindung gebracht wird, die die sofortige Rückführung von Migranten über das Meer erschwert.

Schriftgröße

Die Ankunft von zahlreichen Migranten in der an Marokko grenzenden spanischen Exklave Ceuta hat die dortigen Behörden in Alarmbereitschaft versetzt. Laut ARD-Korrespondent Stefan Ehlert könnten es alleine im Laufe des Tages mehrere tausend Menschen gewesen sein - wie viele es tatsächlich waren, ist aber noch unklar. Zuvor hatten Behörden mitgeteilt, dass in den vergangenen Tagen mehr als 1.500 Migranten dort angekommen seien.

Angesichts dieses Andrangs rief Regionalpräsident Juan Jesús Vivas die Zentralregierung in Madrid dazu auf, aus "Gründen der nationalen Sicherheit" den Notstand zu verhängen. Er bat zudem um die Entsendung zusätzlicher Polizeikräfte und der Armee an die Grenze zwischen Marokko und Ceuta.

Die Behörden des Ortes brachten den Anstieg mit einer Entscheidung des spanischen Obersten Gerichtshofs von Anfang Juli in Verbindung. Demnach dürfen Migranten, die über das Meer eintreffen, nicht ohne ein ordnungsgemäßes Verfahren sofort über die Grenze zurückgeschickt werden - im Gegensatz zu denen, die auf dem Landweg nach Spanien einreisen, beispielsweise indem sie über den Grenzzaun klettern.

Sánchez: "Setzen alle Hebel in Bewegung"

Das Innenministerium in Madrid teilte mit, man könnte angesichts der Migrationslage keinen nationalen Notstand ausrufen. Die Regierung ordnete aber den Einsatz von in Ceuta stationierten Armeeeinheiten zur Unterstützung der Grenzbeamten an, wie mehrere Medien am Abend berichteten. Diese Maßnahme war bereits im Mai 2021 in Ceuta ergriffen worden. Es seien insgesamt 120 Einsatzkräfte des Militärs, schreibt die Zeitung El País.

Der sozialistische Ministerpräsident Pedro Sánchez hatte zuvor auf X mitgeteilt, man setze "alle Hebel in Bewegung, um umgehend auf die Lage in Ceuta zu reagieren", war aber nicht konkreter geworden.

Oppositionsführer Alberto Nuñez Feijóo von der konservativen Volkspartei PP kritisierte Sánchez auf X mit scharfen Worten: Die Regierung dürfe "nicht wegsehen, denn wir befinden uns in einer Krise der nationalen Sicherheit".

Auch Tote entdeckt

Videos und Fotos zeigten überwiegend junge Männer, aber auch Familien mit Frauen und Kindern. Sie gelangen über die Felsblöcke, die zu dem künstlichen Damm gehören, der die Grenze markiert und sichern soll. Man sieht auch, wie die Menschen jubelnd über die Straßen laufen und unter anderem "Viva España!" rufen.

Immer wieder sterben auch Migranten beim Versuch, spanisches Gebiet zu erreichen. Die spanische Polizeieinheit Guardia Civil entdeckte allein am Mittwoch innerhalb weniger Stunden die Leichen von zwei Menschen, die vermutlich in den vergangenen Tagen versucht hatten, schwimmend nach Ceuta zu gelangen. Vivas sagte, in den vergangenen zwölf Monaten seien rund 60 Leichen von mutmaßlichen Migranten geborgen worden.

Aufnahmeeinrichtungen überlastet

Die spanische Exklave gilt seit Jahren als einer der wichtigsten Zugangspunkte für afrikanische Migranten nach Europa. Immer wieder versuchen Menschen, von Marokko aus schwimmend oder über die Grenzanlagen in die spanische Exklave und damit auf EU-Gebiet zu gelangen. In den vergangenen Tagen stieg ihre Zahl noch einmal deutlich.

Bereits am Mittwoch hatte Vivas erklärt, die Aufnahmeeinrichtungen seien völlig überlastet. Hunderte Migranten müssten auf den Straßen übernachten. Auf Videos vom Strand von Tarajal waren Menschenmengen zu sehen, die um die Wellenbrecher herum sowie über den Strand und durch die Straßen liefen.

Offene Fragen

  • Wie viele Migranten sind tatsächlich in Ceuta angekommen?
  • Welche langfristigen Maßnahmen plant die spanische Regierung zur Bewältigung der Krise?
  • Wie wird sich die Situation der überlasteten Aufnahmeeinrichtungen entwickeln?

Verwandte Themen

This article was originally published by Tagesschau Ausland.

Ähnliche Meldungen

Bundestagsvizepräsident Ramelow für Abschaffung der Fünfprozenthürde
In Entwicklung·vor 1 Minute

Bundestagsvizepräsident Ramelow für Abschaffung der Fünfprozenthürde

Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow (Die Linke) fordert die Abschaffung der Fünfprozenthürde, um die Repräsentation der Wähler zu verbessern. SPD und Union lehnen dies ab, da sie die Stabilität des politischen Systems und die Regierungsbildung gefährdet sehen. Der frühere Verfassungsgerichtspräsident Hans-Jürgen Papier hatte die Debatte angestoßen und plädiert für eine Senkung auf drei Prozent.

Spiegel Deutschland
2 Min. Lesezeit
Mehr zu diesem Themamigranten