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Arbeitskräftelücke in Deutschland wird größer als erwartet
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Die Welt12.06.2026Politik1 dk okumaGermany

Arbeitskräftelücke in Deutschland wird größer als erwartet

Auf einen Blick

  • Eine neue Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) prognostiziert für Deutschland bis 2036 eine Arbeitskräftelücke von 4,3 Millionen, über eine Million mehr als bisher angenommen.
  • Grund dafür sind eine neue Bevölkerungsvorausberechnung, die auf neueren Daten des Statistischen Bundesamts beruht, sowie eine "Migrationswende", die zu weniger Zuwanderung führt.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Eine neue Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) prognostiziert eine größere Arbeitskräftelücke in Deutschland bis 2036 als bisher angenommen. Dies ist auf eine neue Bevölkerungsvorausberechnung und eine veränderte Migrationspolitik zurückzuführen.

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Die Arbeitskräftelücke wird einem Zeitungsbericht zufolge in den kommenden zehn Jahren größer ausfallen als bislang angenommen.

Bis 2036 dürften 4,3 Millionen Arbeitskräfte fehlen und damit über eine Million mehr als bislang erwartet, wie die „Rheinische Post“ aus einer ihr vorliegenden Untersuchung des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) berichtet.

Noch vor zwei Jahren hatte das Institut diese Differenz zwischen ausscheidenden und neuen Arbeitskräften noch mit knapp drei Millionen beziffert. Die Lücke ist demnach um gut 1,3 Millionen größer als 2024 geschätzt.

Die Revision ist den Angaben nach eine Folge einer neuen Bevölkerungsvorausberechnung, die auf neueren Daten des Statistischen Bundesamts beruht.

Demnach hat sich der demografische Ausblick für Deutschland verschlechtert.

So dürfte nach den neuen Daten der Bevölkerungsstand bis 2045 um 2,9 Prozent auf etwa 81,1 Millionen Personen sinken.

Bislang war das IW von einem moderaten Wachstum bis 2040 ausgegangen.

Als einen Grund dafür nennt das Institut die Migrationswende der Bundesregierung, durch die deutlich weniger neue Einwanderer nach Deutschland kommen, wie die Zeitung berichtet.

Zudem nehme das Interesse an Deutschland aber auch wegen der anhaltenden Schwäche der Wirtschaft und wachsender Arbeitsmarktprobleme ab.

Anwerbung ausländischer Fachkräfte „ausbaufähig“

Das Erwerbspersonenpotenzial soll deshalb bis 2036 von 55 Millionen im vergangenen Jahr auf dann nur noch 51,2 Millionen Personen sinken.

2045 sollen es nur noch 50,4 Millionen sein.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Bis 2036 werden 4,3 Millionen Arbeitskräfte fehlen.

    Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Jahren

Offene Fragen

  • Welche konkreten Maßnahmen plant die Regierung zur Schließung der Lücke?
  • Wie wirkt sich die schwache Wirtschaft auf die Zuwanderung aus?

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This article was originally published by Die Welt.

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