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Australiens Social-Media-Verbot: Die Coolen bleiben online
Politik
FAZ18.05.2026Politik2 dk okumaGermany

Australiens Social-Media-Verbot: Die Coolen bleiben online

Auf einen Blick

  • Australien hat ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige eingeführt.
  • Neue Daten zeigen gemischte Ergebnisse: Das Gesetz hält einige Jugendliche fern, aber "die Coolen" bleiben online.
  • Strafen für Plattformen sind hoch.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Australien hat im Dezember 2025 ein Gesetz erlassen, das Jugendlichen unter 16 Jahren den Besitz von Konten auf bestimmten Social-Media-Plattformen verbietet. Plattformen drohen hohe Strafen bei Nichteinhaltung. Das Gesetz wird international beobachtet und in anderen Ländern diskutiert.

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Die Coolen bleiben online

Gastbeitrag

Von

Filip Milojević

,

Christopher Roth

,

Matthias Sutter

18.05.2026, 08:15Lesezeit: 7 Min.

Symbolfoto. Gestellte Aufnahme zum Thema Kinder nutzen Social Media. Ein Junge sitzt in einem dunklen Raum und wird von einem Smartphone beleuchtet. Berlin, 16.02.2026.Picture Alliance

Australiens Social-Media-Verbot sollte Jugendliche von Tiktok, Instagram und Snapchat fernhalten. Neue Daten zeigen, was es bewirkt – und woran es noch hakt.

Das härteste Social-Media-Gesetz der Welt zeigt erste Wirkung – und zugleich seine Grenzen. Seit Dezember 2025 dürfen Jugendliche unter 16 in Australien keine eigenen Konten mehr auf Tiktok, Instagram, Snapchat und sieben weiteren Plattformen besitzen. Den Nutzern selbst droht nichts. Den Plattformen schon: bis zu 49,5 Millionen australische Dollar Strafe, falls sie Minderjährige nicht fernhalten. Mehr als ein Dutzend weiterer Länder prüft vergleichbare Regelungen, auch in Deutschland und in der EU wird darüber gestritten. Vier Monate nach Inkrafttreten lässt sich nun erstmals empirisch beurteilen, was das Gesetz tatsächlich verändert. Die Antwort fällt zwiespältig aus.

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Quelle: F.A.Z.Artikelrechte erwerben

Schlagworte:

Offene Fragen

  • Wie "die Coolen" es schaffen, online zu bleiben.
  • Welche weiteren Länder vergleichbare Regelungen prüfen.
  • Die genauen empirischen Daten, die vier Monate nach Inkrafttreten vorliegen.
  • Die genauen Strafen für die Plattformen bei Nichteinhaltung.

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This article was originally published by FAZ.

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