Axel Sauer: Vom Forscher zum Gründer des Milliarden-Start-ups Black Forest Labs
Auf einen Blick
Axel Sauer, Mitgründer des deutschen KI-Start-ups Black Forest Labs (BFL), dessen Wert auf 3,25 Milliarden Dollar geschätzt wird, spricht über ihren Bildgenerator Flux und die Herausforderungen, Spitzenforschung in ein nachhaltiges Geschäftsmodell zu überführen.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Axel Sauer, Mitgründer des hochbewerteten deutschen KI-Start-ups Black Forest Labs, diskutiert ihren Bildgenerator Flux und die Herausforderungen, Spitzenforschung in ein nachhaltiges Geschäftsmodell zu überführen.
Tübingen, Düsseldorf. Für die jungen Wissenschaftler am Zentrum für Künstliche Intelligenz (KI) in Tübingen ist Axel Sauer einer, der es schon geschafft hat. Der 32-Jährige zählt zu den zehn Gründern, die auf Basis ihrer eigenen Forschung eines der aussichtsreichsten deutschen Start-ups für KI aufgebaut haben: Black Forest Labs (BFL), bewertet mit 3,25 Milliarden Dollar.
An diesem Tag spricht Sauer vor Teilnehmern des Inkubator-Programms, des Förderprogramms für frühe Unternehmensideen oder Start-ups, im Cybervalley, dem Forschungs- und Innovationsnetzwerk für KI und Robotik in Baden-Württemberg. Wer hier mitmacht, hofft, dass er die Erfolgsformel hat – dafür, wie aus wissenschaftlichen Erkenntnissen ein Geschäftsmodell wird. Klar ist: Der Freiburger KI-Firma ist das gelungen. Daran hat Sauer als leitender Forscher einen großen Anteil.
Zurück in seiner Studienstadt zeigt Sauer fotorealistische Bilder, die mit BFLs Bildgenerator Flux erstellt wurden: eine Katze mit glühenden Augen, eine Szene in China, bei der alte Männer am Straßenrand Schach spielen. „Ich bin immer noch begeistert, wenn ich das sehe“, sagt er. Zu seiner Studienzeit sei es noch ein Erfolg gewesen, wenn auf selbst generierten KI-Bildern überhaupt etwas zu erkennen gewesen sei.
Das Handelsblatt hat den Mitgründer von Black Forest Labs nach dem Vortrag in Tübingen zum Interview getroffen. Es geht um die völlig neuen Fähigkeiten der jüngsten Modellreihe, um das Wettrennen mit den mächtigsten Technologiekonzernen der Welt und um die Frage, ob sich Spitzenforschung und der Aufbau eines nachhaltigen Geschäftsmodells wirklich miteinander vereinbaren lassen.
Offene Fragen
- Wie kann BFL im Wettrennen mit globalen Tech-Konzernen bestehen?
- Wie lassen sich Spitzenforschung und nachhaltiges Geschäftsmodell vereinbaren?







