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Liechtenstein: Cyberangriff erbeutet 31.000 Datensätze
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n-tv Wirtschaftvor 8 StundenTechnik1 Min. LesezeitGermany

Liechtenstein: Cyberangriff erbeutet 31.000 Datensätze

Auf einen Blick

  • Liechtenstein wurde Opfer eines Cyberangriffs, bei dem 31.000 Datensätze aus dem 'Verzeichnis wirtschaftlich berechtigter Personen' entwendet wurden.
  • Die Regierung in Vaduz bildete einen Krisenstab unter Regierungschefin Brigitte Haas und Justizminister Emanuel Schädler.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Liechtenstein, ein kleines Fürstentum, das stark von Finanzdienstleistungen abhängt, führt seit 2021 ein Verzeichnis wirtschaftlich berechtigter Personen zur Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierungsprävention.

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Liechtenstein ist kaum größer als Wuppertal und hat weniger Einwohner als Weiden in der Oberpfalz. Das Land prosperiert aber dank seiner Finanzdienstleistungen. Dabei ist Datensicherheit stets wichtig. Nun greifen allerdings Kriminelle bei einem Cyberangriff 31.000 Datensätze ab.

Das kleine Fürstentum Liechtenstein zwischen der Schweiz und Österreich ist Opfer eines umfangreichen Cyberangriffs geworden. Die Daten von 31.000 Menschen seien abgegriffen worden, teilte die Regierung mit. "Nach vorläufigen Erkenntnissen hat ein unbekannter Täter in der Nacht vom 30. Juli 2026 unbefugten digitalen Zugriff auf das VwbP (Bundesamt für Verfassungsschutz) erlangt", erklärte die Regierung in Vaduz am Sonntag. Sie sei am Freitag über den Angriff informiert worden. Sie habe einen Krisenstab unter der Leitung von Regierungschefin Brigitte Haas und Justizminister Emanuel Schädler einberufen.

Durch den Angriff sei der Schutz personenbezogener Daten verletzt worden, hieß es. Angegriffen wurde das "Verzeichnis wirtschaftlich berechtigter Personen". In solchen Dateien sind Namen und andere Details von Personen hinterlegt, die hinter Firmen, Stiftungen oder Treuhänderschaften stehen. Die Regierung führt dieses Verzeichnis seit 2021 nach eigenen Angaben, um Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu verhindern.

Das Fürstentum mit rund 41.000 Einwohnern gehört gemessen am Bruttoinlandsprodukt pro Kopf zu den reichsten Ländern der Welt. Mit nur 160 Quadratkilometern ist es in etwa so groß wie Wuppertal und damit eines der kleinsten Länder der Welt.

Einer der erfolgreichsten Wirtschaftszweige sind Finanz- und Bankdienstleistungen. Vor vielen Jahren haben vor allem Europäer dort Stiftungen und Konten zur Steuerhinterziehung missbraucht. 2017 wurde das Bankgeheimnis in Steuerangelegenheiten aber aufgehoben.

Offene Fragen

  • Wer ist der unbekannte Täter?
  • Welche konkreten Daten wurden entwendet?
  • Welche Folgen hat der Datenabgriff für Betroffene?

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This article was originally published by n-tv Wirtschaft.

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