Eilmeldung
ESMadrid se vuelca en la celebración de la selección española tras ganar el MundialESEmpresario Julio Martínez implica a Zapatero en el rescate de Plus Ultra y el cobro de comisionesESSimeone explora opciones tácticas en el entrenamiento del AtléticoESEspaña Enfrenta Graves Incendios Forestales en Varias ProvinciasESAprobado el proyecto de ley del tabaco que prohíbe fumar y vapear a menores y amplía espacios sin humoESPSC y ERC proponen limitar la ley de vivienda en Catalunya a grandes tenedores y empresasESJoan Laporta regresa a Barcelona y habla sobre el Mundial y AdeyemiESDavid Alonso asciende a MotoGP con HondaESEl Mundial de fútbol en Cisjordania: Euforia, luto y alineaciones políticasESIncendios forestales en Guadalajara y Teruel provocan evacuaciones y confinamientosESMadrid se vuelca en la celebración de la selección española tras ganar el MundialESEmpresario Julio Martínez implica a Zapatero en el rescate de Plus Ultra y el cobro de comisionesESSimeone explora opciones tácticas en el entrenamiento del AtléticoESEspaña Enfrenta Graves Incendios Forestales en Varias ProvinciasESAprobado el proyecto de ley del tabaco que prohíbe fumar y vapear a menores y amplía espacios sin humoESPSC y ERC proponen limitar la ley de vivienda en Catalunya a grandes tenedores y empresasESJoan Laporta regresa a Barcelona y habla sobre el Mundial y AdeyemiESDavid Alonso asciende a MotoGP con HondaESEl Mundial de fútbol en Cisjordania: Euforia, luto y alineaciones políticasESIncendios forestales en Guadalajara y Teruel provocan evacuaciones y confinamientos
Newsgather
ZurückBerthold Schenk Graf von Stauffenberg erinnert sich an seinen Vater Claus
Berthold Schenk Graf von Stauffenberg erinnert sich an seinen Vater Claus
Politik
Die Zeitvor 18 StundenPolitik1 Min. LesezeitGermany

Berthold Schenk Graf von Stauffenberg erinnert sich an seinen Vater Claus

Auf einen Blick

  • Berthold Schenk Graf von Stauffenberg erinnert sich an seinen Vater Claus, die Figur des 20.
  • Er schildert Kindheit im Krieg, Vaters Verwundungen, Schock des Attentats, Verhaftung der Mutter und Verschleppung der Kinder.
  • Der berühmte Name und die Zeitzeugenrolle prägten sein Leben, während ihn die Frage der zweiten Sprengladung bis heute beschäftigt.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Berthold Schenk Graf von Stauffenberg, Sohn des Attentäters Claus von Stauffenberg, erinnert sich an seinen Vater und die prägenden Ereignisse des 20. Juli und der Nachkriegszeit.

Schriftgröße

Ein Sohn erinnert sich an den Mann hinter der Monumentenpose. Berthold Schenk Graf von Stauffenberg erzählt im Gespräch zunächst vom Vater als fast mythischer Autoritätsfigur im Familienkosmos, dann vom Krieg, von hastig geschriebenen Briefen mit verstörenden Passagen über Polen und von den schweren Verwundungen, die Claus von Stauffenberg für die Kinder beinahe schon zum bitteren Normalzustand dieser Epoche machten. Danach kippt die Familiengeschichte in den historischen Thriller des 20. Juli: der Schock über das Attentat, das Eingeständnis, man sei als Kind selbst von NS-Propaganda gecatcht worden, die Erschießung des Vaters, die Verhaftung der Mutter und die Verschleppung der Kinder nach Bad Sachsa, wo sie unter falschem Namen geparkt, versorgt und zugleich von der Weltgeschichte abgeklemmt wurden. Nach 1945, so zeigt das Interview mit leiser Wucht, war keineswegs alles vorbei: Internat, Tauschhandel mit Zigaretten, jahrzehntelange Schmähbriefe, der Dauer-Shadow des berühmten Namens und die Pflicht, als Zeitzeuge immer wieder aufzutreten, obwohl er über Motive und Mythos des Widerstands bewusst nicht doziert. Am Ende bleibt ein alter Soldat, der nüchtern, fromm und fast detektivisch über das Erbe seines Vaters spricht – und sich bis heute an einer Frage festbeißt, die klingt wie ein historischer Bug im System: Warum nahm Stauffenberg die zweite Sprengladung aus der Tasche?

Offene Fragen

  • Warum nahm Stauffenberg die zweite Sprengladung aus der Tasche?

Verwandte Themen

This article was originally published by Die Zeit.

Ähnliche Meldungen

Laschet kritisiert Juristin Brosius-Gersdorf für Haltung zur Leihmutterschaft
In Entwicklung·vor 20 Minuten

Laschet kritisiert Juristin Brosius-Gersdorf für Haltung zur Leihmutterschaft

Nach dem Rücktritt von Jens Spahn wegen Leihmutterschaft kritisiert Armin Laschet die Juristin Frauke Brosius-Gersdorf für ihre Forderung nach Legalisierung. Die CDU bleibt bei ihrer ablehnenden Haltung, während die Grünen eine neue Debatte fordern. Parallel dazu gibt es einen Machtkampf in der NRW-AfD und einen Anstieg sexueller Gewalt gegen Kinder laut BKA.

Süddeutsche Zeitung
6 Min. Lesezeit
Mehr zu diesem Themawiderstand