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Bundesregierungsumbildung: So geht es weiter mit Ministern und CDU-Generalsekretär
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Die ZeitgesternPolitik2 Min. LesezeitGermany

Bundesregierungsumbildung: So geht es weiter mit Ministern und CDU-Generalsekretär

Auf einen Blick

  • Bundeskanzler Friedrich Merz kündigte eine Regierungsumbildung an, die Bundespräsident Steinmeier formal vollziehen muss.
  • Carsten Linnemann wird als CDU-Generalsekretär ersetzt, Thorsten Frei wird Fraktionsvorsitzender, und Nina Warken wird neue Kanzleramtschefin.
  • Die Vereidigung der neuen Minister erfolgt erst im September.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) kündigte eine Umbildung der Bundesregierung an, die nun formal vollzogen werden muss und weitere Umbesetzungen sowie die Neubesetzung des CDU-Generalsekretärs umfasst.

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Die von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) angekündigte Umbildung der Bundesregierung muss nun noch formal vollzogen werden. Dabei kommt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ins Spiel. Merz hat zudem weitere Umbesetzungen angekündigt. Außerdem muss der Posten des CDU-Generalsekretärs neu besetzt werden.

Neuer CDU-Generalsekretär

An diesem Montag will der CDU-Vorsitzende Merz nach dpa-Informationen bekanntgeben, wen er für das Amt des CDU-Generalsekretärs als Nachfolger von Carsten Linnemann vorschlagen wird. Sollte seine Wahl - wie bereits bekannt geworden - auf die bisherige Bundesschatzmeisterin Franziska Hoppermann fallen, müsste er auch deren bisherigen Posten nachbesetzen. Hoppermann müsste noch von einem CDU-Parteitag gewählt werden.

Entlassung und Ernennung von Ministern

Am Mittwoch soll dann um 14.00 Uhr die CDU/CSU-Bundestagsfraktion zu einer Sondersitzung zusammentreten, um den bisherigen Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) zum neuen Fraktionsvorsitzenden zu wählen.

Davor tritt aber der Bundespräsident auf den Plan. Steinmeier muss Frei erst die Entlassungsurkunde überreichen, denn der Chef des Kanzleramts hat Ministerrang. Auch die bisherige Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) bekommt ihre Entlassungsurkunde - um gleich anschließend ihre Ernennungsurkunde als neue Kanzleramtschef überreicht zu bekommen. Die bekommt dann auch ihr Nachfolger im Gesundheitsressort, Carsten Linnemann (CDU).

Amtseid im Bundestag

Artikel 64 des Grundgesetzes legt fest, dass Minister «bei der Amtsübernahme» ihren Eid im Bundestag leisten. Üblicherweise geschieht dies direkt im Anschluss an die Ernennung durch den Bundespräsidenten. Wollte man dies auch jetzt so handhaben, müsste der Bundestag, der sich in der Sommerpause befindet, zu einer kostspieligen Sondersitzung zusammentreten.

Dies will der Kanzler vermeiden. Nach der Interpretation der Bundesregierung ist zwar ein enger zeitlicher Zusammenhang zwischen Ernennung und Vereidigung zu wahren. Es sei aber ausreichend, wenn die Vereidigung spätestens bei der nächsten regulären Parlamentssitzung Anfang September erfolgt. Die neuen Minister seien bis dahin voll amtsfähig, ihre Amtshandlungen rechtsgültig.

Ungewöhnlich ist ein solches Vorgehen aber allemal.

Weitere Umbesetzungen

Merz kündigte zwar weitere Umbesetzungen in der Bundesregierung an, ließ aber offen, wen dies betreffen und bis wann das klar sein soll. Er entscheide das ohne Zeitdruck und mit der gebotenen Sorgfalt, sagte er. Der Kanzler kann aber kein Interesse an einem Personal-Sommertheater haben. Anbieten würde es sich daher, die Entscheidungen bis zum Mittwoch zu treffen. Auch, weil bei weiteren personellen Veränderungen auf Ministerposten wiederum der Bundespräsident gefragt wäre.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Der CDU-Vorsitzende Merz wird am Montag seinen Vorschlag für den neuen CDU-Generalsekretär bekanntgeben.

    Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Tagen

  • Die Vereidigung der neuen Minister wird spätestens bei der nächsten regulären Parlamentssitzung Anfang September erfolgen.

    Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten

Offene Fragen

  • Wen betreffen die weiteren Umbesetzungen?
  • Wann werden die weiteren Umbesetzungen klar sein?

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This article was originally published by Die Zeit.

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