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Christian Ulmen zieht Zitate in "Zeit"-Interview zurück
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Die Welt3.6.2026Media1 Min. LesezeitGermany

Christian Ulmen zieht Zitate in "Zeit"-Interview zurück

Auf einen Blick

  • Die "Zeit" berichtet, dass Christian Ulmen und sein Anwalt sämtliche Zitate aus einem fünfstündigen Interview zurückgezogen haben.
  • Ein weiteres Gespräch mit dem Anwalt wurde ebenfalls blockiert.
  • Hintergrund sind Vorwürfe digitaler Gewalt von Collien Fernandes.

KI-generierte Zusammenfassung

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Im Fall um die Vorwürfe digitaler Gewalt von Schauspielerin Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen hat die „Zeit“ offenbar zwei längere Interviews geführt. Das berichtet die Wochenzeitung in ihrer aktuellen Ausgabe.

Demnach haben Journalistinnen Ende März fünf Stunden mit dem Schauspieler Christian Ulmen gesprochen. Dabei habe er „umfassende Antworten“ gegeben, so die Wochenzeitung, und ausführlich über die Ehe sowie die gegen ihn erhobenen Vorwürfe gesprochen. Nach einer anschließenden Auseinandersetzung über die Formulierungen im Autorisierungsprozess seien jedoch sämtliche Zitate zurückgezogen worden: Ulmen und sein Anwalt hätten „letztlich alle Zitate wieder kassiert“, schreibt die Zeitung.

Ein weiteres Gespräch mit dessen Anwalt Christian Schertz habe Mitte Mai in Berlin stattgefunden und zweieinhalb Stunden gedauert. Schertz habe dabei „aufschlussreich auf kritische Fragen“ geantwortet, berichtet die Zeitung. Anschließend habe der Anwalt jedoch ebenfalls die Freigabe aller Aussagen verweigert. Als Begründung habe er angeführt, eine der Journalistinnen könne ihm gegenüber wegen eines früheren Artikels befangen gewesen sein.

Fernandes hatte ihrem Ex-Mann im März im „Spiegel“ unter anderem häusliche Gewalt und das Erstellen gefälschter Online-Profile vorgeworfen. Ihr Mann soll andere Männer angeschrieben und sich als Fernandes ausgegeben haben. Darunter sollen auch Männer gewesen sein, mit denen die Schauspielerin beruflich zu tun hatte. Die Staatsanwaltschaft Potsdam ermittelt inzwischen nach eigenen Angaben wegen des Verdachts mehrerer Körperverletzungsdelikte aus den Jahren 2022 und 2023. Ob auch weitere Vorwürfe aus dem Bereich der sogenannten digitalen Gewalt Gegenstand von Ermittlungen werden, wird noch geprüft.

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This article was originally published by Die Welt.

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