Commerzbank lehnt Übernahmeangebot von Unicredit ab
Auf einen Blick
- Die Commerzbank hat das Übernahmeangebot der italienischen Unicredit zurückgewiesen.
- Das Angebot biete keine angemessene Prämie und spiegle den Wert der Commerzbank nicht wider, so Vorstand und Aufsichtsrat.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Die Commerzbank hat das Übernahmeangebot der italienischen Großbank Unicredit zurückgewiesen. Das Angebot spiegele den Wert der Commerzbank nicht wider. Unicredit versucht seit Monaten, die Commerzbank zu übernehmen.
Die Commerzbank hat das Angebot der italienischen Großbank Unicredit für das Frankfurter Geldhaus zurückgewiesen. Es biete „keine angemessene Prämie“ und spiegle den Wert der Commerzbank nicht wider, schreiben Vorstand und Aufsichtsrat in einer Mitteilung.
Die Unicredit versucht seit Monaten, die Commerzbank zu übernehmen, und hatte zuletzt ein Umtauschangebot gegen eigene Aktien vorgelegt. Aktionäre sollten 0,485 Unicredit-Papiere pro Commerzbank-Aktie erhalten. Zum Angebotszeitpunkt hätten Commerzbank-Aktionäre damit weniger als den Börsenpreis für ihre Anteile erhalten.
In der Mitteilung von Montag schreibt die Commerzbank, das Unicredit-Angebot entspreche einem Preis von 34,56 Euro pro Aktie. Analysten bezifferten den Wert der Bank aber im Median bereits auf 41,50 Euro pro Stück. Daher sei das Angebot „finanziell nicht angemessen“ und ein „opportunistischer Versuch, Kontrolle zu erwerben“. Am Montag kostete ein Commerzbank-Papier circa 36 Euro, der Preis bewegte sich nach der Replik in Richtung der Unicredit kaum.
Worauf zu achten ist
KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten
Unicredit may revise its offer to include a higher premium.
Möglich · Innerhalb von Wochen
Commerzbank will continue to operate independently in the short to medium term.
Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten
Offene Fragen
- Will Unicredit make a revised offer?
- Will Commerzbank consider offers from other parties?
- What are the long-term strategic plans for Commerzbank?





