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DB Sicherheit Mitarbeiter stürzt aus fahrendem Zug – Ermittlungen dauern an
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Die Weltvor 2 StundenCrime2 Min. LesezeitGermany

DB Sicherheit Mitarbeiter stürzt aus fahrendem Zug – Ermittlungen dauern an

Auf einen Blick

  • Ein 26-jähriger Mitarbeiter der DB Sicherheit stürzte in Baden-Württemberg aus einem fahrenden Regionalzug, nachdem es während einer Fahrscheinkontrolle zu einer Auseinandersetzung mit einem 36-jährigen Fahrgast kam.
  • Der Mann erlitt schwere Kopfverletzungen, ist aber außer Lebensgefahr.
  • Die Staatsanwaltschaft prüft Beschwerde gegen die Ablehnung eines Haftbefehls.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Ein 26-jähriger Mitarbeiter der DB Sicherheit stürzte aus einem fahrenden Regionalzug, nachdem ein 36-jähriger Fahrgast ihn während einer Fahrscheinkontrolle attackierte. Der Vorfall ereignete sich in einer Regionalbahn auf der Strecke Offenburg nach Karlsruhe.

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Nach dem lebensgefährlichen Sturz eines Mitarbeiters der DB Sicherheit aus einem fahrenden Regionalzug in Baden-Württemberg dauern die Ermittlungen zum Hergang des Vorfalls an. Der 26-Jährige erlitt dabei schwere Kopfverletzungen, befindet sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft Karlsruhe inzwischen jedoch nicht mehr in Lebensgefahr.

Der Vorfall ereignete sich am Freitagabend in der Regionalbahn 44 auf der Strecke von Offenburg nach Karlsruhe. Nach bisherigen Erkenntnissen war es während einer Fahrscheinkontrolle zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 36 Jahre alten Fahrgast und Mitarbeitern der DB Sicherheit gekommen.

Ein Augenzeuge schilderte nun gegenüber der „Bild“-Zeitung, dass sich der alkoholisierte Fahrgast zunächst darüber beschwert habe, dass der Akku seines Mobiltelefons leer sei und er deshalb sein digitales Ticket nicht vorzeigen könne. Im weiteren Verlauf habe er die Sicherheitsmitarbeiter wiederholt nach deren Qualifikation gemäß Paragraf 34a der Gewerbeordnung gefragt. Der Paragraf legt fest, welche Voraussetzungen Personen erfüllen müssen, die gewerblich Menschen oder Eigentum bewachen. Nachdem der später verletzte Mitarbeiter die Bundespolizei verständigt habe, die den Zug in Karlsruhe erwarten sollte, sei die Situation zunächst wieder ruhiger geworden.

Kurz vor dem späteren Unglück habe der 36-Jährige, der in einer Vierergruppe an der Tür gesessen habe, dann jedoch andere Fahrgäste nach einem Ladekabel gefragt, um „dem Schwanz“ sein Ticket zeigen zu können. Anschließend sei der Alkoholisierte plötzlich aufgestanden und auf den DB-Mitarbeiter losgegangen. Nach Angaben des Zeugen gingen beide Männer dabei zu Boden.

Dann habe der Fahrgast gegen das Opfer getreten. Dabei sei der Sicherheitsmitarbeiter durch einen Spalt an der Zugtür aus dem mit rund 120 Kilometern pro Stunde fahrenden Zug gestürzt. „Dann war der Sicherheitsmann plötzlich weg und wurde mit dem Oberkörper nach unten gesogen. Ich habe nur noch die Beine gesehen und dann war er ganz weg“, beschreibt der Zeuge die Situation. Der Zug kam erst etwa zwei Kilometer später im Bahnhof Bruchhausen zum Stehen.

Die kaputte Tür habe beim Anhalten unten rechts komisch weggehangen, erzählte der Zeuge weiter. Am Bahnhof habe der Fahrgast dann auf dem Boden gesessen und die Decke angestarrt. „Der war fix und fertig. Er hat eine nach der anderen geraucht. Er ist dann zurück in diese Vierergruppe und hat noch ein Bier getrunken.“

Der 36-Jährige wurde zunächst festgenommen. Der bereits vorbestrafte Beschuldigte ist in der Vergangenheit überwiegend wegen Gewaltdelikten strafrechtlich in Erscheinung getreten. Die Vollstreckung einer gegen ihn verhängten Freiheitsstrafe ist derzeit zur Bewährung ausgesetzt.

Die Staatsanwaltschaft beantragte Haftbefehl. Das Amtsgericht Karlsruhe lehnte diesen jedoch ab. Nach Angaben einer Gerichtssprecherin ergaben sich nach Sichtung eines Überwachungsvideos der Bahn Zweifel am konkreten Ablauf des Geschehens. Deshalb habe es zum damaligen Zeitpunkt weder einen dringenden Tatverdacht noch Fluchtgefahr gesehen.

Die Staatsanwaltschaft prüft laut „Bild“, gegen die Entscheidung Beschwerde einzulegen. Das Überwachungsvideo enthalte keinen Ton, weshalb das dynamische Geschehen unterschiedlich interpretiert werden könne.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Die Staatsanwaltschaft wird Beschwerde gegen die Ablehnung des Haftbefehls einlegen.

    Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Tagen

Offene Fragen

  • Was genau zeigte das Überwachungsvideo?
  • Wie wird die Beschwerde der Staatsanwaltschaft entschieden?
  • Welche genauen Umstände führten zum Sturz aus dem Zug?

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This article was originally published by Die Welt.

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