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Deutsche Wasserspringer holen Bronze bei Europameisterschaften
Sport
Die Zeitvor 5 StundenSport1 Min. LesezeitGermany

Deutsche Wasserspringer holen Bronze bei Europameisterschaften

Auf einen Blick

  • Die deutschen Wasserspringer Lena Hentschel und Luis Avila Sanchez gewannen bei den Europameisterschaften in Paris Bronze im Mixed-Synchron vom 3-Meter-Brett.
  • Dies komplettiert den Medaillensatz für Deutschland nach zuvor Gold und Silber.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Die deutschen Wasserspringer komplettierten bei den Europameisterschaften in Paris ihren Medaillensatz mit Bronze im Mixed-Synchron vom 3-Meter-Brett durch Lena Hentschel und Luis Avila Sanchez. Zuvor gab es bereits Gold und Silber.

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Die deutschen Wasserspringer haben bei den Europameisterschaften den Medaillensatz komplett gemacht. Nach Gold durch Moritz Wesemann und Silber durch das Synchron-Paar Pauline Pfeif/Elena Wassen holten am dritten Tag der Titelkämpfe in Paris Lena Hentschel und Luis Avila Sanchez Bronze im Mixed-Synchron vom 3-Meter-Brett.

Mit 284,19 Punkten mussten sie dem italienischen Duo Chiara Pellacani/Matteo Santoro (305,85) sowie Elizaweta Kuzina/Ilia Molachanow (286,17) von den Unabhängigen Athleten aus Russland den Vortritt lassen.

Souveräner Titel für Italien

Die Titelverteidiger aus Berlin waren nach dem zweiten, relativ einfachen Sprung unter Zugzwang. Avila Sanchez hatte seinen Sprung durch den nicht stimmigen Anlauf etwas verpatzt. Es folgte eine sehr konzentriert vorgetragene Aufholjagd von Rang acht kommend.

Durch einen Fehler der Russen im letzten Durchgang hätte es fast noch zu Silber gereicht. Am Ende fehlten knapp zwei Punkte, während die Italiener mit einer beeindruckenden Serie und fast 20 Zählern Vorsprung souverän den Titel holten.

«Wir wollten eine Medaille. Natürlich wäre die Titelverteidigung wünschenswert gewesen, aber mit Bronze rauszugehen, bei so einem starken Feld, ist das, was wir uns vorgenommen hatten», sagte Hentschel, die den verbesserten Auftritt nach dem Wackler im zweiten Versuch hervorhob. «Fehler kommen immer vor. Da muss man abschalten, weitermachen und den Sprung vergessen können», betonte Avila Sanchez.

Hentschel im Einzel mit zu vielen Fehlern

Im Einzel vom 1-Meter-Brett war Hentschel dann zu fehlerbehaftet. Vor allem die Eintauchphasen, die bei den Kampfrichtern in Erinnerung bleiben, klappten zu selten. Ihren Top-Sprung brachte die Berlinerin dann fast gar nicht ins Wasser, so dass am Ende der enttäuschende Platz zehn blieb. Bereits ihren dritten EM-Titel holte die Italienerin Chiara Pellacani, die als einzige fehlerfrei blieb und mit einem überwältigenden Vorsprung von 40,10 Punkten siegte.

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This article was originally published by Die Zeit.

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