DFB-Präsident Neuendorf glaubt an Felix Nmechas Distanzierung von Homophobie-Vorwürfen
Auf einen Blick
- DFB-Präsident Bernd Neuendorf äußert Vertrauen in Fußballspieler Felix Nmecha bezüglich Vorwürfen der Homophobie und Transfeindlichkeit.
- Nmecha distanzierte sich von früheren Social-Media-Posts, die Kritik auslösten.
- Neuendorf sieht Nmechas Glaubensbekenntnis positiv.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
DFB-Präsident Bernd Neuendorf äußert sich zur Debatte um den Glauben von Fußballspieler Felix Nmecha. Nmecha sah sich 2023 Kritik ausgesetzt wegen Social-Media-Posts, die als homophob und queerfeindlich interpretiert wurden.
In der Debatte um den auf dem Fußballplatz ausgelebten Glauben von Felix Nmecha geht DFB-Präsident Bernd Neuendorf nicht davon aus, dass der Nationalspieler homophobe und transfeindliche Einstellungen hat.
«Wir haben seinerzeit diese Berichterstattung im DFB auch verfolgt, wir haben seine Einlassungen dazu gehört. Er hat das zurechtgerückt, auch sich klar positioniert und distanziert von solchen Vorwürfen der Homophobie», sagte Neuendorf in einem Interview von RTL/ntv.
Neuendorf glaubt Nmecha: «Das sehe ich so»
Neuendorf beteuerte auf Nachfrage, dass er dem 25 Jahre alten Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund aus voller Überzeugung glaube.
«Ja, das würde ich schon so sagen. So wie ich ihn kenne oder erlebe, das sehe ich so.» In der Vergangenheit hatten Social-Media-Posts von Nmecha mehrfach auch Kritik ausgelöst.
Einige BVB-Anhänger hatten sich 2023 gegen eine Verpflichtung Nmechas ausgesprochen, weil der damalige Wolfsburger in den sozialen Medien Inhalte geteilt hatte, die als homophob und queerfeindlich ausgelegt worden waren.
Der bekennende Christ hatte sich gegen die Vorwürfe gewehrt und betont, dass er weder homophob noch transphob sei.
Nach dem 7:1 beim deutschen WM-Auftakt gegen Curaçao hatten Nmecha, Tah und einige Gegenspieler auf Initiative Nmechas einen Gebetskreis auf dem Platz gebildet.
Die Szene in Houston hatte für Aufsehen gesorgt.
Bei Instagram schrieb Nmecha nach dem Auftaktsieg zu Bildern vom Spiel: «Thank you Jesus!»
Der DFB-Spieler spricht öffentlich oft über seinen christlichen Glauben und persönliche Ansichten.
Neuendorf: «Für einige Menschen auch etwas ungewöhnlich»
«Ich glaube auch, was hier stattfindet, sozusagen das Bekenntnis zu Gott, dieser Glaube, den er hier verkörpert und zum Ausdruck bringt – übrigens ja auch mit anderen Spielern zusammen, aus anderen Mannschaften, aber auch mit Jonathan Tah zusammen – das ist vielleicht in einer säkularisierten Welt für einige Menschen auch etwas ungewöhnlich, dass man das tut», sagte Neuendorf.
Er gehe davon aus, dass Nmecha mit seinem Glauben eine positive Intention verfolge und für Menschlichkeit sowie Respekt stehe.
«Das nehme ich ihm hundertprozentig ab. Er ist wirklich, glaube ich, ein sehr sensibler Mensch und steht für diese christlichen Werte. Das ist ja zunächst mal etwas Positives», sagte der DFB-Präsident.
Offene Fragen
- Wie wird die Öffentlichkeit auf Nmechas Glaubensbekenntnis reagieren?
- Gibt es weitere Social-Media-Posts, die für Kontroversen sorgen könnten?

