DFB-Video: Nostalgie-Offensive mit "Handy-Videos"
Auf einen Blick
- Der DFB hat eine Nostalgie-Offensive mit "Handy-Videos" von Nationalspielern gestartet.
- Die Einspieler sollen positive Emotionen wecken und von Kritik ablenken.
- Die Qualität der Videos wird humorvoll hinterfragt.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat eine PR-Kampagne gestartet, bei der "Handy-Videos" von Nationalspielern aus ihrer Kindheit und Jugend gezeigt werden. Ziel ist es, positive Emotionen zu wecken und von kritischen Themen abzulenken.
Jetzt ist aber gut! Handy weg. Zugegeben: Können uns kaum lösen vom mobilen Endgerät. Gebannt sind die Augen von dem, was uns der Deutsche Fußball-Bund in der Instagram-Schauburg anbietet: Offenbar ist es Julian „Ich habe die Liste ehrlich gesagt gar nicht gesehen“ Nagelsmann und seinem, Achtung, Modewort: Staff binnen drei, vier Tagen gelungen, sämtliche digitale Archive sämtlicher Nationalspieler-Mamis, -Papis, -Omis, -Opis, -Bros und -Sisses zu durchforsten, plus rare VHS-Kassetten aus dem Elternhaus des sich im fünften Lebensjahrzehnt befindlichen Aura-Schnappers Manuel Neuer zu ergattern und auf einem irrtümlich aus der Otto-Fleck-Schneise in den DFB-Campus umgezogenen Videorekorder abzuspielen. Chapeau.
Jedwede Krittelei an den 28 herzerwärmenden Einspielern (ja, richtig, 26 Spieler, plus rare FC-Issing-Footage für Nagelsmann selbst und ein Highlight Reel für Brudi Völler) ist hochgradig wohlfeil. Gut bezahlte PR-Strategen können nun also ausblenden. Eine Frage bleibt aber doch: Wenn Handy-Jugendvideos aus der Mitte der Zehnerjahre mit einem Filter überzogen werden, dass sie aussehen wie von 1985: Wird als Nächster Hans-Peter Briegel reaktiviert?
Offene Fragen
- Wie authentisch sind die "gefilterten" Videos wirklich?
- Welchen langfristigen Effekt hat diese Nostalgie-Offensive auf die Wahrnehmung des DFB?







