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Dobrindt fordert härtere Strafmaßnahmen nach Berliner Terroranschlag
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Tagesschau Inlandvor 54 MinutenCrime2 Min. LesezeitGermany

Dobrindt fordert härtere Strafmaßnahmen nach Berliner Terroranschlag

Bundesinnenminister reagiert auf islamistischen Anschlag mit Forderung nach Präventivhaft und Einschränkung der Bewegungsfreiheit

Auf einen Blick

  • Nach dem mutmaßlich islamistischen Terroranschlag in Berlin fordert Bundesinnenminister Alexander Dobrindt härtere Strafmaßnahmen, insbesondere im präventiven Bereich.
  • Der Täter war den Behörden als Hochrisikoperson bekannt.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Der Anschlag in Berlin ist der jüngste in einer Reihe von islamistisch motivierten Angriffen in Deutschland.

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Nach dem mutmaßlich islamistischen Terroranschlag in Berlin am Samstagabend hat Bundesinnenminister Alexander Dobrindt härtere Strafmaßnahmen, vor allem im präventiven Bereich, gefordert. Denn der mutmaßliche Täter, der eine Frau getötet und zahlreiche Menschen teilweise schwer verletzt haben soll, war den Behörden bekannt. Nach Recherchen von WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung (SZ) wurde Abdul B. wenige Wochen vor dem Attentat auf den Berliner CSD von einem BKA-Analysetool als "Hochrisikoperson" bewertet. Bis zuletzt gab es Überwachungsmaßnahmen gegen den Islamisten.

"Zu Recht stellen sich eine ganze Menge Fragen" Zu Recht stellten sich dadurch eine ganze Mende Fragen, sagte Dobrindt im Interview mit den tagesthemen. Es wäre sinnvoll gewesen, Abdul B. in Haft zu nehmen, so der CSU-Politiker. Die Überwachungen, die stattgefunden hätten, hätten nicht ausgereicht. Es brauche Regeln, "dass Gefährder nicht nach Jugendstrafrecht behandelt werden und schon gleich gar nicht auf Bewährung in Freiheit kommen". Der Bundesinnenminister plädierte auch für eine "Einschränkung der Bewegungsfreiheit" und nannte Fußfesseln als Möglichkeit. Zudem erklärte Dobrindt: "Eine Präventivhaft für Gefährder ist aus meiner Sicht zwingend notwendig."

Zurückhaltung bei Söder-Vorschlag Als Gefährder gelten Personen, von denen die Polizeibehörden annehmen, dass sie Straftaten von erheblicher Bedeutung begehen könnten. Zum Vorschlag von CSU-Chef Markus Söder, ihnen die deutsche Staatsbürgerschaft zu entziehen, äußerte sich Dobrindt eher zurückhaltend. Dies sei nur möglich, wenn es überhaupt eine zweite Staatsbürgerschaft gebe und dann auch eine Abschiebung vorgenommen werden könne. Das sei ein "sehr komplexes Unterfangen".

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen in Deutschland

    Wahrscheinlich · Innerhalb von Wochen

Offene Fragen

  • Wie konnte der Täter trotz Überwachung handeln?
  • Welche weiteren Maßnahmen plant die Regierung?

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