Erdbeben in Venezuela: Zahl der Toten steigt auf über 3.500
Auf einen Blick
- Fast zwei Wochen nach schweren Erdbeben in Venezuela steigt die Zahl der Toten auf 3.535.
- Über 16.700 Menschen wurden verletzt, mehr als 17.000 sind obdachlos.
- Die Zahl der Vermissten könnte laut UN bis zu 50.000 betragen.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Fast zwei Wochen nach schweren Erdbeben in Venezuela steigt die Zahl der Toten weiter. Die Beben der Stärke 7,2 und 7,5 hatten das Land am 24. Juni erschüttert.
Fast zwei Wochen nach den Erdbeben in Venezuela steigt die Zahl der Toten weiter. Die bestätigte Zahl liegt nun bei 3.535, wie der Präsident der Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, auf der Plattform X mitteilte. Das sind rund 190 mehr als am Vortag. 16.740 Menschen wurden den Angaben zufolge verletzt.
Zur Zahl der noch Vermissten machte die Regierung keine Angaben. Die Behörden des südamerikanischen Landes haben es bisher vermieden, sich dazu zu äußern. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen könnte die Zahl der Vermissten aber bei bis zu 50.000 liegen. Andere Schätzungen gehen eher von einer Zahl nahe 10.000 aus.
Mehr als 17.000 Menschen obdachlos
Die Beben der Stärke 7,2 und 7,5 hatten das Land am 24. Juni erschüttert. Mehr als tausend deutlich schwächere Nachbeben folgten. Insbesondere im Bundesstaat La Guaira liegen zahlreiche Gebäude in Trümmern. Tausende Einsatzkräfte aus Venezuela und anderen Ländern sind im Einsatz.
Durch den kompletten Einsturz von fast 200 Häusern wurden mehr als 17.000 Menschen obdachlos. Viele von ihnen leben auf der Straße oder haben Zuflucht in Parks gesucht. Auf einem Friedhof in La Guaira wurden am Sonntag die Leichen von 159 nicht identifizierten Erdbebenopfern beigesetzt.
Offene Fragen
- Wie viele Menschen werden noch vermisst?
- Wie hoch ist das Ausmaß der Zerstörung insgesamt?

