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Evonik kündigt weiteren Stellenabbau und Sparmaßnahmen an
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Handelsblatt18.06.2026Business1 dk okumaGermany

Evonik kündigt weiteren Stellenabbau und Sparmaßnahmen an

Auf einen Blick

  • Der Chemiekonzern Evonik plant, bis 2029 weltweit 3200 Stellen abzubauen, zusätzlich zu 2000 bereits gestrichenen.
  • Zudem wird die Produktion von Kunstfaser Polyester eingestellt, was zur Schließung des Standorts Witten führt.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Evonik reagiert mit einem weiteren Sparprogramm auf die Konjunkturkrise und baut Stellen ab. Dies folgt auf ein bereits abgeschlossenes Sparprogramm.

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Düsseldorf. Der Chemiekonzern Evonik reagiert mit einem weiteren Sparprogramm auf die Konjunkturkrise. Zwischen 2027 und 2029 will das Management 3200 Stellen weltweit und damit zehn Prozent der Belegschaft abbauen. Da die Essener in Deutschland besonders viele Beschäftigte haben, trifft es die heimischen Standorte stark. In Deutschland sollen in der Verwaltung und Produktion 2150 Jobs gestrichen werden, teilte der Konzern am Donnerstag mit.

Der angekündigte Stellenabbau kommt noch einmal zum gerade abgeschlossenen ersten großen Spargramm des Chemiekonzerns oben darauf: Denn seit 2024 haben die Essener ihre Verwaltung komplett umgebaut sowie Hierarchien und Managementpositionen gestrichen. Das kostete 2000 Stellen. Dazu fielen in der Produktion weitere 800 Stellen weg. Zusammen mit den neuen Plänen verlieren damit 6000 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz.

Zugleich trennt sich Evonik von einer weiteren Geschäftseinheit, die seit Jahren in den roten Zahlen steckt: Die Produktion der Kunstfaser Polyester wird weltweit aufgegeben. Evonik macht damit rund 150 Millionen Euro Umsatz jährlich. Der Standort Witten mit 266 Beschäftigten wird im kommenden Jahr geschlossen. Am Standort Marl fallen 45 Stellen weg, in der Produktionsanlage in Shanghai 35 Stellen.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Weitere Stellenstreichungen in der Chemieindustrie möglich.

    Möglich · Langfristig

Offene Fragen

  • Wie werden die betroffenen Mitarbeiter unterstützt?
  • Welche Auswirkungen hat dies auf die Wettbewerbsfähigkeit?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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