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BackEx-Ministerpräsident Albig: SPD soll mit AfD kooperieren
Ex-Ministerpräsident Albig: SPD soll mit AfD kooperieren
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Handelsblatt23.05.2026Politik2 dk okumaGermany

Ex-Ministerpräsident Albig: SPD soll mit AfD kooperieren

Auf einen Blick

  • Der frühere Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Torsten Albig, rät der SPD zur Zusammenarbeit mit der AfD, um Wähler zurückzugewinnen und die eigene Existenz zu sichern.
  • Er schlägt vor, Minderheitsregierungen zu tolerieren, um Themen zu bearbeiten, die Wähler zur AfD treiben.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Torsten Albig, a former Minister President of Schleswig-Holstein and SPD politician, suggests that the SPD should consider cooperating with the right-populist AfD to regain lost voters and ensure the survival of social democracy in Germany. He argues that current multi-party alliances are ineffective and lead to voter frustration.

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Man könne nicht so tun, als wäre die AfD „die Ausgeburt der Hölle“, sagt der frühere Ministerpräsident. Für das Überleben der Sozialdemokratie rät er zur Zusammenarbeit mit den Rechtspopulisten. 23.05.2026 - 10:23 Uhr

Torsten Albig, Cheflobbyist von Philip Morris Deutschland: Albig war von 2009 bis 2012 Oberbürgermeister von Kiel und danach bis 2017 Ministerpräsident von Schleswig-Holstein. Foto: Hannes P Albert/dpa

Der frühere Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Torsten Albig, hat seiner SPD empfohlen, sich auch auf von der AfD tolerierte Minderheitsregierungen einzulassen. „Wahrscheinlich wäre es sogar einfacher, wenn wie in Dänemark Sozialdemokraten die Ersten wären, die auch mit den Rechtspopulisten bei bestimmten Themen zusammenarbeiten, die unsere Wähler heute in deren Arme treiben“, sagte der 62-Jährige der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Für ihn wäre es vorstellbar, „wenn also nach der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern beispielsweise Manuela Schwesig sagen würde: „Ich suche mir meine Mehrheiten im Landtag je nach Thema“.“ Vielparteienbündnisse mit CDU, Linken, Grünen oder BSW belasteten die Leistungsfähigkeit der Demokratie „und lassen nur noch frustrierte Wähler zurück“, sagte er.

Eine Zusammenarbeit bedeute nicht, dass „wir das ideologische Gedankengut von Rechtspopulisten teilen, sondern weil wir unseren verlorengegangenen Wählern zeigen: Wir haben verstanden – kommt wieder nach Hause“, sagte Albig. Alte Genossen träten eins zu eins in die AfD ein – „und das sicher nicht, weil die alle Nazis geworden sind, sondern weil sie bei uns etwas vermissen“.

„Wenn 30 Prozent diese Partei wählen, können wir nicht auf Dauer so tun, als wäre das die Ausgeburt der Hölle.“ So weiterzumachen wie bisher, berge die Gefahr, „dass es die Sozialdemokratie hierzulande bald nicht mehr gibt“.

Albig war von 2009 bis 2012 Oberbürgermeister von Kiel und danach bis 2017 Ministerpräsident von Schleswig-Holstein. Nach einer verlorenen Landtagswahl zog er sich aus der aktiven Politik zurück und ging in die Wirtschaft. Nach leitenden Funktionen bei der Deutschen Post DHL und beim Bundesverband Deutscher Postdienstleister wechselte er 2023 als Lobbyist zum Tabakkonzern Philip Morris.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • The SPD might explore tactical cooperation with the AfD on specific issues.

    Möglich · Mittelfristig

  • Continued current strategy could lead to the decline of the SPD.

    Sehr wahrscheinlich · Langfristig

Offene Fragen

  • What specific topics would the SPD cooperate with the AfD on?
  • What would be the long-term consequences for the SPD's ideological stance?
  • How would other parties (CDU, Greens, Left) react to such a strategy?
  • What is the current political climate in Mecklenburg-Vorpommern regarding potential minority governments?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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