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FDP erreicht in Umfrage erstmals seit Langem wieder fünf Prozent
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Die Zeit02.06.2026Politik2 dk okumaGermany

FDP erreicht in Umfrage erstmals seit Langem wieder fünf Prozent

Auf einen Blick

  • Die FDP erreicht in einer neuen Umfrage erstmals seit Februar 2025 wieder fünf Prozent und würde damit in den Bundestag einziehen.
  • Die AfD bleibt stärkste Kraft mit 27 Prozent, während die Unionsparteien auf 21 Prozent fallen.
  • Die Zufriedenheit mit Bundeskanzler Merz ist mit 13 Prozent auf einem Tiefpunkt.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Die FDP hat in der ersten nach der Wahl von Wolfgang Kubicki zum neuen Parteichef veröffentlichten Umfrage erstmals seit Langem wieder fünf Prozent erreicht. Die AfD bleibt mit 27 Prozent stärkste Kraft. Die Zufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz bleibt laut der Umfrage mit lediglich 13 Prozent Zustimmung auf einem Tiefpunkt.

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Die FDP hat in der ersten nach der Wahl von Wolfgang Kubicki zum neuen Parteichef veröffentlichten Umfrage erstmals seit Langem wieder fünf Prozent erreicht.

Forsa sieht die Liberalen im Trendbarometer für RTL und ntv erstmals seit Februar 2025 wieder im Parlament, würde am Sonntag ein neuer Bundestag gewählt. Dagegen rutschen die Unionsparteien gegenüber der Vorwoche um einen Punkt ab, auf nun 21 Prozent. Die AfD bleibt mit 27 Prozent stärkste Kraft.

Befragt wurden insgesamt 2.502 Wahlberechtigte, und zwar zwischen dem 26. Mai und 1. Juni – also sowohl vor als auch nach dem FDP-Bundesparteitag, auf dem die Liberalen Kubicki zum neuen Vorsitzenden wählten. Dieser schrieb auf X zu der Umfrage dennoch von einem »FDP-Effekt«.

Die anderen Parteien erreichten jeweils die Werte der Vorwoche. Die SPD erreichte 12 Prozent, die Linke 11 Prozent und die Grünen 15 Prozent. Die schwarz-rote Koalition bleibt damit weit von einer Mehrheit entfernt. Rechnerisch möglich wäre ein Bündnis aus CDU/CSU, Grünen und SPD. Eine Zusammenarbeit mit der AfD haben die übrigen Parteien ausgeschlossen, die Union zudem eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei.

Weiter geringe Zustimmung zu Kanzler und Koalition

Die Zufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bleibt laut der Umfrage mit lediglich 13 Prozent Zustimmung und auf einem Tiefpunkt. 85 Prozent der Befragten äußerten sich unzufrieden. Auch das Vertrauen in die Kompetenz der Regierungsparteien bleibt sehr gering. CDU und CSU halten noch 12 Prozent für kompetent, die SPD nur 5 Prozent. Damit bleiben die beiden Parteien auf dem Tiefpunkt von vergangener Woche.

Das Ranking der wichtigsten Politikerinnen und Politiker führt Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) an, gefolgt von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und dem neuen baden-württembergischen Ministerpräsidenten Cem Özdemir (Grüne). Schlusslichter sind Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), AfD-Chef Tino Chrupalla und auf dem letzten Platz Unions-Fraktionschef Jens Spahn (CDU).

Offene Fragen

  • Wie wird sich die FDP-Umfragesteigerung auf die politische Landschaft auswirken?
  • Werden die Unionsparteien ihre Strategie angesichts des Rückgangs ändern?
  • Wie wird sich die Zufriedenheit mit der Regierung entwickeln?

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This article was originally published by Die Zeit.

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