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Feuerwehr Lauenburg nach Einbruch vorübergehend nicht einsatzbereit
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Feuerwehr Lauenburg nach Einbruch vorübergehend nicht einsatzbereit

Auf einen Blick

  • Nach einem Einbruch in das Gerätehaus der Feuerwehr Lauenburg wurden Geräte gestohlen und ein Feuerlöscher versprüht, was die eigene Einsatzbereitschaft vorübergehend einschränkt.
  • Die Feuerwehr Geesthacht stellt Ersatzfahrzeuge bereit, während die Polizei Zeugen sucht.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Ein Einbruch in das Gerätehaus der Feuerwehr Lauenburg führte zum Diebstahl von Einsatzgeräten und zur Verschmutzung durch Feuerlöschpulver, wodurch die Feuerwehr vorübergehend nicht mit eigenen Fahrzeugen einsatzbereit ist. Dies reiht sich in eine Häufung ähnlicher Einbrüche in Feuerwehrgerätehäuser in den letzten ein bis zwei Jahren ein.

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In Lauenburg (Kreis Herzogtum Lauenburg) ist die Feuerwehr nach einem Einbruch in das Gerätehaus vorübergehend nicht mehr mit eigenen Fahrzeugen einsatzbereit. Unbekannte Diebe stahlen in der Nacht verschiedene Geräte und richteten großen Schaden an, indem sie den Inhalt eines Pulverfeuerlöschers versprühten. Die Polizei sucht Zeugen für die Tat im Zeitraum zwischen 2.30 Uhr und 6.45 Uhr am Morgen. Jetzt fehlt wichtiges Einsatzgerät und die Fahrzeuge müssen von dem feinen Pulver gereinigt werden, wie die Polizei mitteilte. Die genaue Höhe des Schadens war zunächst nicht bekannt.

Die Freiwillige Feuerwehr Lauenburg teilte mit, dass der Brandschutz in der Stadt trotz des Ausfalls der Löschfahrzeuge und der Drehleiter sichergestellt sei. «Die Nachbargemeinden, auf deren Unterstützung wir ohnehin jederzeit zählen können, verstärken uns im Einsatzfall.» Die Feuerwehr Geesthacht habe zwei Löschfahrzeuge zur Verfügung gestellt.

Nach Angaben des Landesfeuerwehrverbands liegen keine Zahlen zu derartigen Einbrüchen vor. «Allerdings müssen wir feststellen, dass sich entsprechende Meldungen in den letzten ein bis zwei Jahren gehäuft haben», teilte Sprecherin Mareike Dahms auf dpa-Anfrage mit. Betroffen waren unter anderem die Feuerwehren Stapelfeld (Kreis Stormarn), Hohenwestedt (Kreis Rendsburg-Eckernförde), Siebeneichen (Kreis Herzogtum Lauenburg), Bevern (Kreis Pinneberg) und Großenaspe (Kreis Segeberg). Einen Einbruch gab es auch in Ascheberg (Kreis Plön). «Der aktuelle Einbruch bei der Feuerwehr Lauenburg passt leider genau in diese Entwicklung.»

Die Täter suchen nach Dahms Angaben wohl vor allem nach hydraulischen Rettungsgeräten. Aber auch andere feuerwehrtechnische Ausstattungsgegenstände würden gestohlen. Neben dem finanziellen Schaden und dem organisatorischen Aufwand könne die Einsatzbereitschaft nach einem solchen Einbruch und Diebstahl stark eingeschränkt sein. «Fehlen wichtige Rettungsgeräte, kann die Feuerwehr ihre Aufgaben nur begrenzt oder im schlimmsten Fall gar nicht wahrnehmen, bis Ersatz oder Leihgeräte zur Verfügung stehen», betonte die Sprecherin. «Wer in Feuerwehrgerätehäuser einbricht, stiehlt nicht nur Sachwerte, sondern gefährdet im schlimmsten Fall die schnelle Hilfe für Menschen in Not.»

Der Landesfeuerwehrverband empfiehlt den Feuerwehren, eng mit ihren Kommunen und der Polizei zusammenarbeiten, um Sicherheitskonzepte an die örtlichen Gegebenheiten anzupassen. Dabei könne es etwa um Alarmanlagen und Beleuchtung gehen. Allerdings seien Feuerwehrgerätehäuser keine Hochsicherheitsobjekte. Sie müssten im Einsatzfall innerhalb kürzester Zeit zugänglich sein.

Offene Fragen

  • Genaue Höhe des Schadens?
  • Identität der Täter?
  • Verbleib der gestohlenen Geräte?

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This article was originally published by Die Zeit.

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