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BackFifa-Präsident Blatter kritisiert Infantino erneut wegen Balogun-Sperre
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Fifa-Präsident Blatter kritisiert Infantino erneut wegen Balogun-Sperre

Auf einen Blick

  • Der frühere Fifa-Präsident Joseph Blatter hat seinen Nachfolger Gianni Infantino erneut scharf kritisiert.
  • Diesmal geht es um die Aufhebung der Sperre des US-Spielers Folarin Balogun.
  • Blatter wirft Infantino vor, sich Donald Trump unterworfen zu haben.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Der Fall Folarin Balogun, dessen Rote Karte und anschließende Sperre überraschend von der Fifa aufgehoben wurde, sorgt für Kontroversen. Dies geschah nach einem Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und Fifa-Präsident Gianni Infantino.

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Der frühere Fifa-Präsident Joseph Blatter hat seinen Nachfolger Gianni Infantino im Umgang mit der Sperre des US-Spielers Folarin Balogun bei der WM erneut scharf kritisiert. „Der heutige Fifa-Präsident hat sich Donald Trump unterworfen. Das darf nicht passieren“, sagte Blatter dem Schweizer Newsportal „nau.ch“. Bereits am Vortag hatte Blatter den Weltverband in einem Post bei X kritisiert.

Mit einem grundsätzlichen Blick auf die Besetzung des Fifa-Präsidenten könnte sich der Schweizer einen Wandel vorstellen. „Es braucht vor allem eine Persönlichkeit, die unabhängig ist“, sagte der ehemalige Schweizer Fußballfunktionär. „Vielleicht sogar jemanden von außerhalb des Systems.“

Rudi Völler bleibt bis zur EM 2028 Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bundes und will in einem Team mit dem designierten Bundestrainer Jürgen Klopp zum Wiederaufbau der Nationalmannschaft beitragen. Das erklärte der 66-Jährige nach Gesprächen mit Klopp und der Verbandsspitze.

Ex-WM-Rekordtorjäger Miroslav Klose hat seinem Nachfolger Lionel Messi auch am Telefon seine Glückwünsche übermittelt. „Messi ist ein brutales Phänomen. Der argentinische Nationaltrainer Lionel Scaloni war mein Mitspieler bei Lazio Rom, wir stehen noch regelmäßig in Kontakt. Er hat ein Telefonat von Messi und mir arrangiert, nachdem er meinen WM-Torrekord eingestellt hat. Das war schon sehr bewegend“, sagte der Trainer des 1. FC Nürnberg bei einem WM-Talk des Zweitligisten.

„Messi und ich sind uns natürlich immer mal wieder auf dem Platz begegnet. Das Telefonat jetzt war aber das erste Mal, dass wir abseits davon etwas länger miteinander gesprochen haben. Er hat gesagt, er schickt mir ein unterschriebenes Trikot“, sagte Klose laut Clubmitteilung weiter. Messi, der vor dem Achtelfinale gegen Ägypten auf 20 WM-Tore kommt, hatte Klose bei der Vorrundenpartie gegen Österreich mit seinem 17. WM-Tor als Rekordtorschütze abgelöst.

Fifa-Schiedsrichterchef Pierluigi Collina hat den brasilianischen WM-Schiedsrichter Raphael Claus nach der Kritik von US-Präsident Donald Trump in Schutz genommen. „Er ist ein erfahrener und hoch angesehener Schiedsrichter, und wir haben volles Vertrauen in ihn als zuverlässigen Unparteiischen“, zitierte die Nachrichtenagentur AP den Italiener.

Der Brasilianer war nach seiner Roten Karte gegen den US-Stürmer Folarin Balogun unter öffentlichen Druck geraten. Claus hatte Balogun beim 2:0-Erfolg im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina die Rote Karte gezeigt. Der Amerikaner traf seinen Gegenspieler Tarik Muharemovic in einem Zweikampf hart, Claus schaute sich die Szene noch einmal an und entschied auf Rot. US-Präsident Trump hatte bei einem Statement im Weißen Haus am Montag den Platzverweis kritisiert. Außerdem hatte er gesagt, dass der 46-jährige Brasilianer „etwas verdächtig“ sei, „wenn man sich seine Vergangenheit ansieht“, Trump hatte das aber nicht näher ausgeführt.

Uli Hoeneß würde eine Aufgabe von Ex-Weltmeister Per Mertesacker im deutschen Fußball sehr begrüßen. „Er hat als ehemaliger Profi große internationale Erfahrung. Er hat immer gezeigt, wie gut er mit Menschen umgehen kann“, sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern München der „Bild“.

Ein kleiner Schockmoment für Englands Trainer Thomas Tuchel hat nach dem umjubelten Achtelfinal-Erfolg gegen Mexiko für Lacher in der englischen Kabine gesorgt. Das Team spielte seinem Coach einen Streich, wie ein Instagram-Video zeigte. Darin ist zu sehen, wie sich Verteidiger John Stones nach dem Spiel mitten in den Feierlichkeiten in der Kabine plötzlich mit schmerzverzerrtem Gesicht die rechte Schulter hält. Mittelfeldspieler Declan Rice macht den deutschen Trainer auf die vermeintliche Verletzung aufmerksam, Tuchel schaut tatsächlich mit besorgter Miene in die Richtung seines Verteidigers.

Als dann im Hintergrund der Refrain des Songs „Talk To You“ der niederländischen House-Musikgruppe „ANOTR“ einsetzt, beginnt Stones, mit seinem scheinbar verletzten Arm zur Musik zu tanzen. In der Kabine der Three Lions bricht Gelächter aus, auch Tuchel fängt an zu lachen und nimmt seinen Schützling in den Arm. Eine Schulterverletzung wäre an dem Abend besonders bitter gewesen: Stones' Teamkollege Jordan Henderson hatte sich nach dem Spiel bereits am Handgelenk verletzt, als er bei der Party vor den Fans der Three Lions über eine Bande stürzte. Im Viertelfinale trifft England am Samstag (23.00 Uhr, im Sport-Ticker der WELT und bei MagentaTV) in Miami auf Norwegen.

Belgien bangt vor dem Viertelfinale gegen Spanien um Mittelfeldspieler Amadou Onana. „Ich befürchte, Amadou fällt für das nächste Spiel im Turnier aus. Ich hoffe nicht, aber ich habe das Gefühl, dass er nicht dabei ist“, sagte Nationaltrainer Rudi Garcia nach dem 4:1 im Achtelfinale gegen die USA. Onana war schon in der 21. Minute ausgewechselt worden. „Wir fürchten, es ist eine ernsthafte Verletzung. Das sind keine guten Nachrichten für ihn und für uns als Team“, sagte Garcia.

Onana hatte sich gegen die USA in einer Aktion scheinbar das Knie verdreht. In der zweiten Halbzeit war er am Spielfeldrand zu sehen, als er an Krücken ging und eine Schiene ums rechte Bein trug.

Zu einem Post der belgischen Nationalmannschaft in den sozialen Medien wurde zum 4:1-Erfolg im Achtelfinale gegen die USA eine süffisante Überschrift gewählt. Zu Bildern von Romelu Lukaku, Torschütze zum 4:1, hieß es: „Hebt das auf.“ Eine klare Anspielung an die Fifa-Entscheidung, die Rot-Sperre von Folarin Balogun aufzuheben. Der US-Stürmer durfte nach der Begnadigung spielen, die es nach einem Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und Fifa-Präsident Gianni Infantino gegeben hatte.

Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger hat die Fifa für ihr Verhalten in der Causa Folarin Balogun kritisiert. „Es darf nicht dazu kommen, dass Staaten eingreifen“, sagte der 41-Jährige in seiner Rolle als TV-Experte der ARD. „Das geht nicht.“ Der ganze Vorgang werfe kein gutes Licht auf den Fußball-Weltverband. Er könne die Entscheidung „nicht nachvollziehen“. Balogun wurde nach einer Roten Karte von der Fifa begnadigt, die Sperre des Stürmers zur Bewährung ausgesetzt.

Ex-Bundesliga-Referee Lutz Wagner, der die Partie in Seattle von Köln aus als ARD-Schiedsrichter-Experte verfolgte, zeigte sich „geschockt“ über die Verfahrensweise – im Vorfeld der Entscheidung hatte es ein Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und Fifa-Präsident Gianni Infantino gegeben. Durch den Eingriff sei ein „Präzedenzfall“ geschaffen worden, „und der schadet der Glaubwürdigkeit des Sports generell“.

Die von Präsident Donald Trump befeuerte Pathos-Party der USA hat ein jähes Ende gefunden. Das Team um Stürmer Folarin Balogun, der nach einer Roten Karte im vorausgehenden Spiel seine Sperre vom Weltverband Fifa überraschend erlassen bekommen hatte, verlor im Achtelfinale von Seattle verdient mit 1:4 (1:2) gegen Belgien und muss den Traum vom ersten Triumph bei einer WM früher als erhofft abhaken.

Für Kolumbiens ehemaligen Bundesliga-Profi Jhon Córdoba ist die WM vorzeitig beendet. Das bestätigte Trainer Néstor Lorenzo einen Tag vor dem Achtelfinale der Südamerikaner gegen die Schweiz an diesem Dienstag (22 Uhr MESZ/Magenta TV und ARD). „Er wird den Rest des Turniers nicht mehr spielen können“, sagte Lorenzo: „Er steht uns leider nicht mehr zur Verfügung.“

Roberto Martínez ist nach dem Aus im Achtelfinale bei der Fußball-Weltmeisterschaft nicht länger Trainer der portugiesischen Nationalmannschaft. „Es stimmt, dass dies mein letztes Spiel für die portugiesische Nationalmannschaft ist“, sagte der 52-Jährige unmittelbar nach dem 0:1 gegen Spanien. „Es ist das Ende eines Zyklus. Ich nehme die Erinnerungen mit und hoffe, dass auch die Portugiesen diese dreieinhalb Jahre in guter Erinnerung behalten werden.“

Die Schweiz bangt vor dem Achtelfinale gegen Kolumbien um den Einsatz des bisher so starken Johan Manzambi. Der 20-Jährige vom SC Freiburg musste das Training einen Tag vor der Partie an diesem Dienstag (22 Uhr/MESZ) abbrechen. Ebenso die beiden Profis vom FC Sevilla, Djibril Sow und Ruben Vargas. „Klar wäre es schmerzhaft, wenn die Spieler, die das Training abgebrochen haben, nicht dabei sein könnten“, betone Trainer Murat Yakin.

Nach der skandalösen Begnadigung des US-Stürmers Folarin Balogun prüft offenbar ein weiterer Verband seine Optionen nach einer Roten Karte. Englischen Medienberichten zufolge ist dies gerade beim heimischen Verband FA der Fall. Jarell Quansah hatte nach Eingriff des VAR im Spiel gegen Mexiko (3:2) die Rote Karte für ein Foulspiel gesehen. Trainer Thomas Tuchel beharrte darauf, dass diese nicht gerchtfertigt gewesen sei.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Die Fifa wird ihre internen Prozesse zur Überprüfung von Sperren überarbeiten.

    Wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten

  • Weitere Staaten könnten versuchen, Einfluss auf Fifa-Entscheidungen zu nehmen.

    Möglich · Innerhalb von Monaten

Offene Fragen

  • Wie wird die Fifa auf weitere Kritik reagieren?
  • Welche Konsequenzen hat dieser Präzedenzfall für zukünftige Entscheidungen?
  • Wird es weitere Interventionen von Staaten geben?

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This article was originally published by Die Welt.

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