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FIFA stoppt umstrittenen Milliarden-Investorenplan
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Spiegel Sportvor 57 MinutenSport1 Min. LesezeitGermany

FIFA stoppt umstrittenen Milliarden-Investorenplan

Auf einen Blick

  • Die FIFA hat ihren Plan zum Verkauf von 20 Prozent der Anteile an der "Fifa Forward Enterprise" im Wert von 4,2 Milliarden Dollar gestoppt.
  • Grund dafür ist massiver Widerstand von Kontinentalverbänden wie UEFA, AFC und Concacaf sowie interne Kritik von Mitarbeitern.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Die FIFA wollte mit dem Projekt "Fifa Forward Enterprise" durch den Verkauf von Anteilen bis zu 4,2 Milliarden Dollar einnehmen, um Verbände zu unterstützen.

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Infantino wollte mit dem Verkauf von rund 20 Prozent der Anteile bis zu 4,2 Milliarden Dollar einnehmen. Der Wert des neuen Geschäftsbereichs hätte damit bei 20 Milliarden Dollar gelegen.

Mit dem Projekt »Fifa Forward Enterprise« wollte der Weltverband nach eigener Aussage Geld vor allem für jene Verbände einsammeln, die Unterstützung am dringendsten benötigten. Das sollte jedoch nur geschehen, wenn eine Mehrheit der Fifa-Mitgliedsverbände dem Projekt zustimme, betonte Infantino.

»Nachdem wir uns alle Standpunkte aufmerksam angehört haben, ist deutlich geworden, dass das Projekt zu Spaltungen geführt hat, die – unabhängig vom Ausmaß der Unterstützung – nicht mehr im Interesse des ursprünglich angestrebten Ziels liegen«, so der Fifa-Präsident. Das Ziel der Fifa sei stets gewesen, zu vereinen. »Daher wird dieser Vorschlag nicht weiterverfolgt.«

Seit dem Bekanntwerden der Fifa-Pläne hatte sich massiver Widerstand dagegen formiert. Die Fußballverbände in Europa (Uefa), Asien (AFC) und für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik (Concacaf) sprachen sich gegen das Projekt aus. Die Europäische Fußball-Union drohte sogar damit, dass ihre 55 Mitgliedsverbände nicht mehr bei Fifa-Wettbewerben wie Weltmeisterschaften antreten würden.

Aus Protest gegen die Investorenpläne war Carlos Cordeiro, ein enger Berater Infantinos, zurückgetreten. Er hatte dies mit scharfer Kritik verbunden und erklärt, an den Plänen nicht beteiligt gewesen zu sein.

Am Freitag wandte sich ein weiterer Infantino-Mitarbeiter gegen seinen Boss. Betriebsdirektor Kevin Lamour warf Infantino vor, die Mitarbeiter hintergangen zu haben. Sie hätten Besseres verdient als Missachtung und Einschüchterung, hieß es in einem Schreiben Lamours.

Offene Fragen

  • Wie wird die FIFA zukünftig ihre Finanzierung sichern?
  • Welche Auswirkungen hat dies auf Infantinos Führungsposition?
  • Wie wird die Beziehung zwischen FIFA und Kontinentalverbänden sich entwickeln?

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This article was originally published by Spiegel Sport.

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