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Frankreich: Hitzewelle und Alkoholverbot wegen "Fête de la Musique"
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Spiegel Ausland21.06.2026Welt1 dk okumaGermany

Frankreich: Hitzewelle und Alkoholverbot wegen "Fête de la Musique"

Auf einen Blick

  • Frankreich bereitet sich auf extreme Hitze mit Temperaturen bis zu 40 Grad Celsius vor.
  • In 35 Départements gilt die höchste Hitzewarnstufe "rot".
  • Um Rettungsdienste zu entlasten, wird am 21.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Eine Hitzewelle bedroht Frankreich mit Temperaturen bis zu 40 Grad Celsius. Um die Rettungsdienste zu entlasten, wird während des Musikfestivals "Fête de la Musique" der Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit verboten.

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Die Hitzewelle, die über Teilen Europas hängt, verschont auch Frankreich nicht. Für Sonntag sind Temperaturen bis zu 40 Grad Celsius angekündigt, Montag soll es noch heißer werden. Der Wetterdienst Meteo France ‌hat für ‌Sonntag ‌in 35 Départements eine ‌Hitzewarnung der ‌Stufe »rot« ausgegeben, darunter auch für die Hauptstadt ‌Paris. Rettungskräfte und Militär sind in Alarmbereitschaft für mögliche Waldbrände. Um Einsatzkräfte zu entlasten, verbietet Frankreich für den Sonntag in besonders betroffenen Regionen Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit.

Das Verbot gelte am 21. Juni ‌in allen Départements, für die ab ⁠Sonntagmittag ⁠die höchste Hitzewarnstufe ausgerufen werde, teilte das Büro von Ministerpräsident Sébastien Lecornu am ‌Samstag nach einer Krisensitzung ‌mit. ‌Die örtlichen Präfekten würden entsprechende Verordnungen für den öffentlichen Raum erlassen. Zudem werde bei allen ‌staatlich organisierten Veranstaltungen kein Alkohol ausgeschenkt. Am Sonntag findet in Frankreich das landesweite Musikfest »Fête de la Musique« statt, weshalb die Regierung sich nun zu dem Verbot entschlossen hat.

Das Festival umfasst Tausende Konzerte auf Dorfplätzen, in Rave-Locations und Pariser Clubs. Die Regierung wies alle Veranstalter an, den Alkoholkonsum einzuschränken, um »die Rettungsdienste zu entlasten und es dem medizinischen Personal zu ermöglichen, sich auf die Versorgung der am stärksten gefährdeten Menschen zu konzentrieren«.

Die Behörden sind insbesondere um Menschen ohne festen Wohnsitz besorgt, sowie um ältere Menschen in Pflegeheimen oder die, die allein in ihren Wohnungen leben. Bei einer Hitzewelle im Jahr 2003 starben etwa 15.000 ältere Menschen.

Offene Fragen

  • Wie viele Menschen werden von dem Alkoholverbot betroffen sein?
  • Werden die Temperaturen die angekündigten Höchstwerte überschreiten?
  • Gibt es bereits Vorfälle von Waldbränden?

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This article was originally published by Spiegel Ausland.

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