Fußball-WM: Embolo ausgebremst, Österreich verliert Baumgartner
Auf einen Blick
- Die Fußball-WM beginnt am 11.
- Juni in den USA, Kanada und Mexiko.
- Der Schweizer Breel Embolo wurde wegen ESTA-Problemen aufgehalten.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Die Fußball-Weltmeisterschaft beginnt am 11. Juni in den USA, Kanada und Mexiko. Nationalmannschaften bereiten sich mit Testspielen auf das Turnier vor. Es gibt Berichte über Reiseverzögerungen, Verletzungen und Kadernominierungen.
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Am 11. Juni beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko. Die 48 Mannschaften bereiten sich nun vor, etliche Testspiele stehen an. Bleiben Sie hier auf dem Laufenden über alles Wichtige rund um das Turnier und die deutsche Nationalmannschaft.
Der frühere Bundesliga-Profi Breel Embolo ist vor dem Abflug der Schweizer Nationalmannschaft von den Behörden ausgebremst worden. Der 29-Jährige könne vorerst nicht mit dem Team in die USA fliegen, teilte der Schweizer Verband mit. Man gehe aber davon aus, dass der Stürmer von Stade Rennes zeitnah nachreisen könne.
Die elektronische Reisegenehmigung (ESTA) des Spielers sei bis Dienstagmorgen bewilligt gewesen, hieß es in der Verbandsmitteilung. „Um 10.30 Uhr haben wir die Information erhalten, dass sein ESTA nochmals in Abklärung geht.“ Man stehe nun in Kontakt mit den Behörden. Dem ehemalige Bundesliga-Profi wurde am Züricher Flughafen ein Mitarbeiter der Agentur an die Seite gestellt, mit der die Schweizer ihre Reise in die USA geplant hatten.
Dienstag, 13.45 Uhr – WM-Aus für Christoph Baumgartner
Österreich fährt ohne Christoph Baumgartner von RB Leipzig zur WM. Der Bundesliga-Profi zog sich beim Aufwärmen vor dem Testspiel gegen Tunesien (1:0) am Montag eine Verletzung im rechten Oberschenkel zu.
„Das ist für Christoph und für uns als Team natürlich eine sehr bittere Nachricht. Er ist ein wichtiger Spieler und eine zentrale Persönlichkeit innerhalb unserer Mannschaft“, sagte Trainer Ralf Rangnick.
Dienstag, 11.34 Uhr – Bayern-Talent in Senegals WM-Kader
Dieses Talent des FC Bayern erlebt gerade ein wahrhaftiges Fußball-Märchen. Der 18-jährige Bara Sapoko Ndiaye hat es nach seinem Debüt am Sonntag für die Nationalmannschaft des Senegals direkt in den WM-Kader geschafft. Beim 2:3 gegen Turnier-Mitgastgeber USA stand der Mittelfeldspieler über die volle Spielzeit auf dem Platz. Und obwohl er zu den Streichkandidaten zählte, darf der außergewöhnlich schnelle Ndiaye jetzt zur Weltmeisterschaft.
Dienstag, 8.30 Uhr – Diaz führt Kolumbien zum Sieg
Angeführt vom überragenden Bayern-Star Luis Díaz hat Kolumbien seinen WM-Test gegen Costa Rica klar für sich entschieden. Die Kolumbianer feierten in Bogota einen ungefährdeten 3:1 (2:1)-Heimsieg. Díaz war der Motor in der Offensive und traf in der 22. Minute zum 2:0. Zuvor hatte Dávinson Sánchez (17.) die Hausherren in Führung gebracht, den Schlusspunkt setzte Luis Suárez (81.) Das zwischenzeitliche 1:2 für Costa Rica markierte Andrey Soto (33.).
Dienstag, 7.45 Uhr – Österreich gewinnt Testspiel
Österreich hat sein letztes Vorbereitungsspiel vor der WM gewonnen. Die Mannschaft von Ralf Rangnick setzte sich in Wien mit 1:0 gegen Tunesien durch.
Zum Matchwinner avancierte Dortmunds Marcel Sabitzer (63. Minute), der einen gut herausgespielten Konter auf Zuspiel von Stefan Posch verwertete. Auch beim vorherigen Testspielsieg gegen Südkorea Ende März war Sabitzer der Siegtorschütze gewesen. Die Österreicher waren ab der 36. Minute nur noch zu zehnt, nachdem Bayern-Mittelfeldspieler Konrad Laimer nach einem Handspiel als letzter Mann die Rote Karte gesehen hatte.
Montag, 18.10 Uhr – In Irans WM-Kader steht ein früheres DFB-Talent
Ungeachtet aller politischen Hürden hat der Iran seinen Kader für die WM bekanntgegeben. Teil des Aufgebots von Trainer Amir Ghalenoei ist auch der frühere deutsche U19-Nationalspieler Dennis Eckert Ayensa aus Bonn. Der 29-Jährige steht als Dennis Dargahi auf der vom Verband veröffentlichten Kaderliste, also mit dem Nachnamen seines iranischstämmigen Vaters. Bisher hat Dargahi noch kein Länderspiel für Iran bestritten, sein Debüt könnte er am Donnerstag im Test gegen Mali feiern.
Der Stürmer hat einen deutschen Vater persischer Abstammung und eine spanische Mutter. Seine Tante ist die renommierte iranische Schauspielerin Anahita Dargahi. Der frühere Ingolstädter, der seit 2024 für den belgischen Klub Standard Lüttich spielt, rückte für den Ex-Leverkusener Sardar Azmoun nach. Azmoun war bereits im März trotz seiner starken Leistungen aus politischen Gründen aus dem Aufgebot gestrichen worden.
Montag, 16.05 Uhr – Südafrikas Sportminister fordert Konsequenzen
Südafrikas Nationalmannschaft reist an diesem Montag und damit einen Tag später als geplant nach Visa-Problemen zur WM. Das teilte der Verband Safa mit. Eigentlich wollte die Mannschaft, die am 11. Juni im Aztekenstadion gegen Mitgastgeber Mexiko das Eröffnungsspiel der WM bestreitet, am Sonntag von Johannesburg abreisen.
„Das Versagen der Safa ist nicht nur ein Schlag für die Moral der Mannschaft, sondern auch eine Blamage für das Land“, schrieb bereits „TimesLive“: „Die Safa schuldet der Nation eine Erklärung und, was noch wichtiger ist, rasches und entschlossenes Handeln, um sicherzustellen, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.“ Zuvor hatte Sportminister Gayton McKenzie Konsequenzen gefordert.
Montag, 15.32 Uhr – Safety first für englisches Team
Im Teamhotel der englischen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft wird nichts dem Zufall überlassen. Die „Three Lions“ von Trainer Thomas Tuchel werden während des Turniers im „The Inn at Meadowbrook“ wohnen, das durch umfassende Sicherheitsmaßnahmen in eine Festung verwandelt wird. Wie die englische Zeitung „The Sun“ berichtet, wird um das Gelände der Unterkunft in Prairie Village (Bundesstaat Kansas) eine Flugverbotszone eingerichtet. Dadurch sollen Drohnenattacken verhindert werden. Zur Koordination entsteht ein Kommandozentrum gegenüber dem Hotel. Um mögliche Spionage zu verhindern, werden zahlreiche Sichtschutzwände aufgestellt, die die Spieler und das Trainerteam abschirmen sollen.
Der Bericht zitiert zudem aus einem Schreiben, das die Hotel-Verantwortlichen an den englischen Verband schickten. Darin steht: „Die Fifa und das US-Heimatschutzministerium werden das Gelände rund um das ‚The Inn‘ absichern, wobei die Polizei von Prairie Village im Park verstärkt präsent sein wird. Es gibt auch einen internen Sicherheitsdienst.“ Zum nahegelegenen Trainingsplatz werden die England-Profis von der Polizei eskortiert.
Montag, 12.33 Uhr – Undav verlängert in Stuttgart
Kurz vor dem Aufbruch in die USA hat der deutsche Nationalspieler Deniz Undav seinen Vertrag beim VfB Stuttgart vorzeitig um weitere zwei Jahre verlängert und bleibt beim Bundesligisten bis zum Sommer 2029. Wie der DFB-Pokal-Finalist mitteilte, enthält der ursprünglich bis Ende Juni 2027 gültige Vertrag dann noch eine Option für ein weiteres Vertragsjahr.
Damit hat Undav Klarheit über seine Zukunft noch vor der WM in den USA, Kanada und Mexiko. Der DFB-Tross reist am Dienstag von Frankfurt nach Chicago. Undavs Gehalt soll angeblich von 4,5 Millionen Euro auf bis zu 6 Millionen Euro steigen. Hinzu kommt Medien zufolge eine Einmalzahlung im niedrigen einstelligen Millionenbereich für die Vertragsunterschrift.
Montag, 12.31 Uhr – Eigentor der Finnen erlöst Deutschland
Deutschlands Fußball-Nationalmannschaft hat sich mit einem knappen Sieg von den Fans zur WM verabschiedet. In einem lockeren Trainingskick über 2 × 25 Minuten vor rund 800 Zuschauern, zu ihnen zählte auch die Ehefrau von Bundestrainer Julian Nagelsmann, setzte sich die DFB-Auswahl gegen Finnland mit 1:0 (0:0) durch. Ein Eigentor des Finnen Doni Arifi vom Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth brachte die Entscheidung.
Einen Tag nach dem 4:0 im offiziellen Länderspiel ließ Bundestrainer Julian Nagelsmann auf dem DFB-Campus die Spieler ran, die am Vorabend in Mainz nicht oder nur kurz zum Einsatz gekommen waren. Die deutschen Stammspieler vom Vortag schauten sich die Partie vom Trainingsraum aus an. Auch Finnland spielte mit einem B-Team. Bei Deutschland begann Alexander Nübel im Tor. Randnotiz: „Trainingstorwart“ Jonas Urbig, der kein offizieller Teil des WM-Kaders ist, feiert in der zweiten Hälfte sein Debüt für die A-Nationalmannschaft. Da der Test kein offizielles Länderspiel ist, bleibt Urbig aber bei null Länderspielen.
Wenn Sie hier klicken, können Sie sich den Gruppenspielplan der WM als PDF herunterladen.
Luis Diazstep/pk/lwö/SUF/mel
Offene Fragen
- Wann kann Breel Embolo nachreisen?
- Wie schwer ist die Verletzung von Christoph Baumgartner wirklich?
- Welche weiteren Probleme könnten bei der Einreise oder Vorbereitung auftreten?


