Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes über investigativen Journalismus und die Tesla-Files
Auf einen Blick
In einer Sonderfolge spricht Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes über die Risiken und das Handwerk investigativer Wirtschaftsberichterstattung, die Herausforderungen bei großen Recherchen wie den Tesla-Files, das Vertrauen in Medien und den Einfluss von KI auf den Journalismus.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
In einer Sonderfolge des Podcasts spricht Host Ina Karabasz mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes über die Verantwortung und Herausforderungen des investigativen Journalismus, insbesondere im Bereich der Wirtschaftsberichterstattung.
In dieser Sonderfolge spricht Host Ina Karabasz nicht über einen Wirtschafts-Kriminalfall, sondern über das Handelsblatt selbst. Und zwar mit dem Mann, der am Ende für alles geradesteht: Chefredakteur Sebastian Matthes. Er ist verantwortlich im Sinne des Presserechts.
Matthes spricht über die Risiken großer Recherchen, etwa bei den Tesla-Files, wo das Team monatelang versuchte, das Material zuerst zu widerlegen. „Wir wollten alles dafür tun, um zu beweisen, dass diese Daten falsch sind, dass sie erfunden sind“, sagt Matthes.
Im Gespräch geht es auch um investigatives Handwerk, persönliche Grenzen zwischen Aufklärung und Unterhaltung, rechtliche Risiken, Vertrauen in Medien und die Frage, wie KI den Journalismus verändert. „Wenn es keine investigative Wirtschaftsberichterstattung gibt, dann haben alle Stakeholder dieses Systems keinen ehrlichen Blick darauf, was wirklich passiert, weil Unternehmen alles behaupten können und Machenschaften niemals an die Öffentlichkeit kommen“, sagt Matthes.
Offene Fragen
- Wie genau verändert KI das investigative Handwerk beim Handelsblatt?
- Welche konkreten rechtlichen Risiken traten bei den Tesla-Files auf?
- Wie wurden die persönlichen Grenzen zwischen Aufklärung und Unterhaltung gezogen?




