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ICE-Beamter muss sich in Minnesota wegen Schüssen verantworten
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Handelsblatt18.5.2026Crime1 Min. LesezeitGermany

ICE-Beamter muss sich in Minnesota wegen Schüssen verantworten

Auf einen Blick

  • Ein ICE-Beamter in Minnesota wird wegen Körperverletzung und falscher Angaben angeklagt, nachdem er auf eine geschlossene Haustür geschossen hatte, wobei ein Mann verletzt wurde.
  • Der Vorfall ereignete sich während eines Einsatzes, bei dem zuvor bereits zwei US-Bürger getötet worden waren, was zu einem Streit zwischen Bundesbehörden und Bundesstaaten führte.

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Minneapolis. Ein Beamter der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE muss sich in Minnesota wegen abgegebener Schüsse während eines Einsatzes verantworten.

Konkret werden dem Mann Körperverletzung und falsche Angaben gegenüber den Ermittlungsbehörden vorgeworfen, wie die Staatsanwältin von Hennepin County, Mary Moriarty, auf einer Pressekonferenz mitteilte.

Demnach feuerte der Beschuldigte seine Waffe auf eine geschlossene Haustür, hinter der sich vier Menschen befanden. Ein Mann sei am Oberschenkel getroffen worden.

Wie Moriarty weiter mitteilte, schoss der ICE-Beamte bei einem Einsatz Mitte Januar auf die Haustür, „obwohl er wusste, dass sich dort Menschen befanden, die gerade ins Haus gerannt waren und weder für ihn noch für andere eine Gefahr darstellten.“

Die Kugel sei schließlich in der Wand eines Kinderzimmers stecken geblieben. Der verletzte Mann habe sich rechtmäßig in der Gemeinde aufgehalten.

Die gewaltsamen Abschieberazzien vor allem in Minnesota hatten zu Beginn des Jahres landesweit für Aufsehen gesorgt. Zwei US-Bürger wurden durch Schüsse von Bundesbeamten getötet. Seither schwelt zwischen Bundesbehörde und Bundesstaaten ein Streit um die Aufklärung der Ereignisse.

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This article was originally published by Handelsblatt.

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