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IG Metall ruft zu Aktionstag gegen VW-Sparpläne auf
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IG Metall ruft zu Aktionstag gegen VW-Sparpläne auf

Auf einen Blick

  • Die IG Metall organisiert bundesweit Aktionstage gegen geplante Sparmaßnahmen bei Volkswagen, die bis zu 100.000 Stellen weltweit gefährden könnten.
  • Die Gewerkschaft fordert Ideen zur Werksauslastung und kritisiert "Angriffe auf die Rechte" der Beschäftigten.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Die IG Metall hat zu einem Aktionstag gegen geplante Sparmaßnahmen bei Volkswagen aufgerufen, die bis zu 100.000 Stellen weltweit gefährden könnten. Die Aktionen finden zur Aufsichtsratssitzung statt, bei der über die Pläne beraten wird.

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Die Gewerkschaft IG Metall hat zu einem Aktionstag gegen neue Sparpläne bei Volkswagen aufgerufen. Wie die Gewerkschaft mitteilte, soll es zur Aufsichtsratsratssitzung des Volkswagen-Konzerns am Donnerstag bundesweit Aktionen an allen Konzernstandorten geben.

Angekündigt wurden neben einer Kundgebung am Vorstandshochhaus in Wolfsburg Aktionen unter anderem in Emden, Zwickau, Hannover und Kassel. In Zwickau und Emden rechnen die Veranstalter dabei mit dem größten Zuspruch. Darüber hinaus sind auch an Standorten von Porsche, Audi und dem Fahrzeughersteller MAN Veranstaltungen angekündigt.

Laut IG Metall handelt es sich bei den Aktionen nicht um einen Arbeitskampf. »Es sind Informations- oder Protestveranstaltungen und keine Warnstreiks«, heißt es in der Mitteilung. Bei Volkswagen gelte weiter die Friedenspflicht, Arbeitsniederlegungen seien daher zunächst nicht geplant.

Die Gewerkschaft reagiert damit auf jüngste Berichte über verschärfte Sparpläne des Konzerns. Am Donnerstag kommt in Wolfsburg dessen Aufsichtsrat zusammen, um über die Pläne zu beraten.

IG-Metall-Chefin Christiane Benner bezeichnete die Aktionen als »ein klares Signal an den Vorstand: Nicht mit uns«! Mit Blick auf die Tarifeinigung Ende 2024 sprach sie davon, dass die Beschäftigten ihre Beiträge bereits geleistet hätten. »Die ständigen Angriffe auf die Rechte der Kolleginnen und Kollegen nehmen wir nicht ohne Gegenwehr hin«, sagte sie laut der Mitteilung. Sie forderte Ideen und Konzepte, wie die Werke ausgelastet werden.

Bis zu 100.000 Stellen könnten weltweit wegfallen

Das Manager Magazin hatte darüber berichtet, dass VW seinen Sparkurs deutlich verschärfen wolle. In dem Zuge sollen möglicherweise bis zu 100.000 Stellen weltweit wegfallen, doppelt so viele wie bisher geplant. Den vier Werken des VW-Konzerns in Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm droht demnach sogar die Schließung. Laut Spiegel könnte die Fahrzeugproduktion dort bis Ende 2034 auslaufen.

VW bestätigte bisher nur, dass der Konzernvorstand »intensiv an einem Zukunftsplan für die Neuaufstellung des Unternehmens« arbeite. Details nannte der Konzern aber nicht. Das Ziel sei eine »umfassende Transformation«. Nachdem sich der Aufsichtsratsrat damit befasst habe, solle dies in die Umsetzung gebracht werden.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • VW wird die Sparpläne überarbeiten oder abmildern müssen.

    Möglich · Innerhalb von Monaten

Offene Fragen

  • Wie wird der VW-Vorstand auf die Proteste reagieren?
  • Welche konkreten Maßnahmen werden zur Werksauslastung vorgeschlagen?
  • Wie viele Beschäftigte werden an den Aktionen teilnehmen?

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This article was originally published by Die Zeit.

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