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Iran richtet zwei Männer wegen angeblicher Spionage für Israel hin
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Spiegel Auslandvor 1 StundePolitik1 Min. LesezeitGermany

Iran richtet zwei Männer wegen angeblicher Spionage für Israel hin

Auf einen Blick

  • Das Regime in Teheran hat zwei Männer wegen mutmaßlicher Spionage für den israelischen Mossad hingerichtet, die angeblich Koordinaten militärischer Einrichtungen übermittelten.
  • Die Hinrichtungen sind Teil einer Serie seit Beginn des Krieges mit Israel und den USA Ende Februar.
  • Menschenrechtsgruppen berichten von einer Eskalation der Todesurteile im Iran.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Das Regime in Teheran hat zwei Männer wegen angeblicher Spionage für Israel hingerichtet, was sich in eine Reihe ähnlicher Exekutionen seit Beginn des Krieges mit Israel und den USA Ende Februar einfügt. Menschenrechtsorganisationen beklagen eine deutliche Zunahme der Todesurteile im Iran.

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Das Regime in Teheran hat zwei Männer hinrichten lassen, angeblich sollen sie Spionage für Israel betrieben haben. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wurden die Männer am Montagmorgen gehängt. Es handelt sich um die jüngsten in einer Reihe von Hinrichtungen in Iran wegen mutmaßlicher Spionage seit Beginn des Krieges mit Israel und den USA Ende Februar.

Nach Darstellung der iranischen Justiz hatten die Männer dem israelischen Auslandsgeheimdienst Mossad Koordinaten sensibler militärischer Einrichtungen und Sicherheitsstandorte übermittelt. Sie seien infolgedessen wegen »Spionage und Zusammenarbeit mit dem zionistischen Regime« verurteilt worden, hieß es. Angaben zum Zeitpunkt ihrer Festnahme und zu ihrem Prozess wurden nicht gemacht.

Nach Angaben des iranischen Staatsfernsehens bezogen sich die Vorwürfe sowohl auf den derzeitigen Krieg als auch auf den zwölftägigen Krieg vom Juni 2025. Der aktuelle Krieg hatte am 28. Februar mit massiven Angriffen der USA und Israels auf Iran begonnen.

Menschenrechtsgruppen zufolge vollstreckt nur China mehr Todesurteile als Iran. Nach Angaben der Organisationen Iran Human Rights (IHR) und Gemeinsam gegen die Todesstrafe (ECPM) wurden im Jahr 2025 mindestens 1639 Menschen hingerichtet – so viele wie seit 1989 nicht mehr. Amnesty International berichtete von über 2000 Hinrichtungen im vergangenen Jahr und beklagte kürzlich eine »Eskalation« der Hinrichtungen.

Offene Fragen

  • Wann wurden die Männer festgenommen?
  • Wie verlief ihr Prozess genau?
  • Gibt es unabhängige Beweise für die Spionagevorwürfe?

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This article was originally published by Spiegel Ausland.

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