Jan-Lennard Struff verpasst Sensation gegen Jannik Sinner in Wimbledon
Auf einen Blick
- Jan-Lennard Struff scheiterte im Viertelfinale von Wimbledon an Titelverteidiger Jannik Sinner.
- Der 36-Jährige verlor 5:7, 6:7, 3:6 gegen den Weltranglistenersten aus Italien, zeigte aber einen couragierten Auftritt.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Jan-Lennard Struff erreichte bei den All England Championships in Wimbledon sein erstes Grand-Slam-Viertelfinale und war mit 36 Jahren der älteste Debütant in dieser Runde.
Jan-Lennard Struff hat in Wimbledon gegen Titelverteidiger Jannik Sinner die Sensation verpasst. In seinem ersten Viertelfinale bei einem Grand Slam verlor der 36-Jährige trotz eines couragierten Auftritts 5:7, 6:7 (4:7), 3:6 gegen den Weltranglistenersten aus Italien.
Struff startete bei eigenem Aufschlag sicher in die Partie. Sinner hatte zunächst Probleme, schlug beim Stand von 5:5 aber plötzlich zu, holte sich das Break und wenig später den ersten Satz. In Satz zwei gelang ihm bald das nächste Break, das Struff jedoch zunächst kontern konnte. Letztlich setzte sich der Südtiroler aber im Tiebreak durch. Mit der komfortablen Führung im Rücken ging Sinner dann in Satz drei den letzten Schritt.
»Er ist eine großartige Person«
Für Struff war der Einzug in die Runde der letzten Acht trotz des Ausscheidens ein riesiger Erfolg. Vor dem Klassiker in London hatte er seit Oktober bei keinem Turnier im Hauptfeld zwei Matches gewonnen. Nun feierte er im 47. Anlauf seine Viertelfinal-Premiere bei einem der vier großen Turniere im Tenniszirkus. Mit seinen 36 Jahren ist er zudem der älteste Spieler, der seit der Einführung des Profitennis' 1968 zum ersten Mal in der Runde der letzten acht in Wimbledon und überhaupt bei einem Grand Slam gestanden hat.
Struff sei »ein sehr, sehr harter Gegner« gewesen, sagte Sinner nach dem Match: »Er verdient alles, was er in seiner Karriere erreicht hat. Er ist eine großartige Person abseits des Platzes.«

