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Journalist Uludağ in der Türkei festgenommen – Berlin irritiert
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Spiegel Auslandvor 6 StundenLaw1 Min. LesezeitGermany

Journalist Uludağ in der Türkei festgenommen – Berlin irritiert

Auf einen Blick

  • Der Journalist Uludağ wurde in der Türkei erneut festgenommen.
  • Ihm werden "Aufstachelung des Volkes zu Feindseligkeit" und "Verbreitung irreführender Informationen" vorgeworfen.
  • Das Auswärtige Amt zeigte sich "sehr irritiert" und betonte die Bedeutung der Pressefreiheit.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Uludağ war erst im Mai nach dreimonatiger Untersuchungshaft entlassen worden, ein gegen ihn laufender Prozess soll am 18. September fortgesetzt werden.

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Laut der Staatsanwaltschaft werde gegen ihn wegen der Vorwürfe der »Aufstachelung des Volkes zu Feindseligkeit oder Erniedrigung« sowie der »Verbreitung irreführender Informationen« ermittelt. Unter diesem Vorwand geht die türkische Regierung seit Jahren gegen kritische Berichterstatter und Oppositionelle vor. Kritiker sehen insbesondere den Straftatbestand »Verbreitung irreführender Informationen« als Zensurgesetz.

Berlin irritiert, aber nicht zuständig

Das Auswärtige Amt teilte mit, die Festnahme habe die Bundesregierung »sehr irritiert«. Pressefreiheit und Rechtsstaatlichkeit seien höchste Güter, an denen sich die Türkei als Mitglied des Europarates messen lassen müsse, sagte ein Sprecher laut der Nachrichtenagentur dpa. Es sei wichtig, dass die Deutsche Welle genauso wie alle anderen Journalistinnen und Journalisten auch frei berichten könne. Die Deutsche Welle leiste in der Türkei und weltweit sehr wichtige Arbeit.

Der Ministeriumssprecher stellte klar, dass es sich nicht um einen Konsularfall handele. Der festgenommene Journalist ist kein deutscher Staatsbürger.

Uludağ war erst im Mai nach einer dreimonatigen Untersuchungshaft im Istanbuler Gefängnis Silivri entlassen worden. Ein gegen ihn laufender Prozess, in dem der Journalist wegen der Vorwürfe der Präsidentenbeleidigung, Verbreitung irreführender Informationen und der Herabwürdigung der Türkei in wiederholten Fällen angeklagt ist, soll am 18. September fortgesetzt werden.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Der Prozess gegen Uludağ wird am 18. September fortgesetzt.

    Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten

Offene Fragen

  • Was sind die genauen Beweise für die neuen Vorwürfe?
  • Wie wird der Prozess am 18. September verlaufen?

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This article was originally published by Spiegel Ausland.

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