Kai Wegner zieht Spitzenkandidatur für Berliner Abgeordnetenhauswahl zurück
Auf einen Blick
- Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) zieht seine Spitzenkandidatur für die Wahl des Abgeordnetenhauses zurück.
- Er räumt "kommunikative Fehler" ein und entschuldigt sich bei den Berlinern.
- Finanzsenator Stefan Evers soll Nachfolger werden.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Kai Wegner steht seit Monaten wegen seines Umgangs mit dem Stromausfall in Berlin Anfang des Jahres in der Kritik. Er verschwieg unter anderem, am ersten Tag des Blackouts Tennis gespielt zu haben.
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Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) wird seine Spitzenkandidatur für die Wahl des Abgeordnetenhauses im September zurückziehen. Das werde er den Kreisvorsitzenden am Abend mitteilen, sagte Wegner auf einer kurzfristig angesetzten Pressekonferenz am Freitag.
„Ja, ich habe kommunikative Fehler gemacht“, sagte Wegner. „Und ja, glauben Sie es mir, ich ärgere mich am meisten darüber. Ja, das war Mist. Und deswegen habe ich mich auch bei den Berlinerinnen und Berlinern entschuldigt.“
Er habe festgestellt, dass er keine Botschaften mehr senden könne, weil ein anderes Thema alles andere überdecke. Daraus werde er Konsequenzen ziehen. „Denn die Stadt Berlin ist wichtiger als meine Person. Die Berlinerinnen und Berliner sind wichtiger als meine Person.“
Die CDU werde in den Wahlkampf ziehen, um ein Linksbündnis unter Führung der Linken zu verhindern. „Es geht jetzt darum, die Mitte in dieser Stadt zu stärken. Dass eben nicht Linksextremisten die Führung in dieser Stadt übernehmen.“
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Wegner steht seit Monaten wegen seines Umgangs mit dem massiven Stromausfall in Berlin Anfang des Jahres in der Kritik. Er verschwieg unter anderem, am ersten Tag des Blackouts Tennis gespielt zu haben. Jüngst nahm die Debatte wieder Fahrt auf: Der „Tagesspiegel“ zitierte am Dienstag die Senatskanzlei mit der Aussage, dass Wegner am 3. Januar vor 12.45 Uhr nicht dienstlich zu dem Blackout telefoniert habe. Er selbst hatte damals im Interview mit WELT TV gesagt: „Ich habe in der Tat um 8.08 Uhr begonnen, die Telefonate zu führen. Ich habe mit den Krisenstäben telefoniert, mit Stromnetz.“
Wer Wegners Nachfolger werden soll
Wer die Rolle des Spitzenkandidaten übernimmt, ist noch nicht bekannt. Nach WELT-Informationen soll Finanzsenator Stefan Evers (CDU) die Spitzenkandidatur übernehmen.
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In Berlin wird am 20. September ein neues Abgeordnetenhaus gewählt. Einer kürzlich veröffentlichten Umfrage zufolge liegt die CDU nur noch auf Platz vier hinter der Linkspartei, den Grünen und der AfD – der Abstand zwischen den Parteien ist aber nur gering. Der SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach schloss eine Zusammenarbeit mit Wegner nach der Wahl im September aus.
mit dpa
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Stefan Evers wird Spitzenkandidat der CDU für die Berliner Abgeordnetenhauswahl.
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Offene Fragen
- Wer wird Wegners Nachfolger als Spitzenkandidat?
- Wie wird sich dies auf die Wahlchancen der CDU auswirken?
