Eilmeldung
ARمنظمة العفو الدولية: 3 عائلات لبنانية بأكملها تم محوها بغارات إسرائيليةARحريق هائل في الأندلس يخلف ضحايا ويجبر على الإجلاءARتركيا وإيران تتحركان بعد انهيار وقف إطلاق النار بين طهران وواشنطنARتقرير: تركيا تبحث بيع منظومة إس-400 لدولة ثالثة وسط مفاوضات مع واشنطن وموسكوARتركيا تسعى لاستعادة مقاتلات F-35 وتطوير دفاعاتها الجويةARوزير الخارجية السوري ينشر صورة لرسالة من ترامب بشأن إلغاء تصنيف سوريا كدولة راعية للإرهابARالدفاع الروسية تعلن إسقاط 152 مسيرة جوية معادية فوق البلاد خلال 12 ساعةARMorocco's World Cup Exit: Fans Express Disappointment and PrideARانقطاع الكهرباء والمياه والاتصالات في هافانا يطغى على انتصار كوبا في الأمم المتحدةARالكرملين: قرارات دول البلطيق بشأن نشر السلاح النووي ستقابلها تدابير مضادةARمنظمة العفو الدولية: 3 عائلات لبنانية بأكملها تم محوها بغارات إسرائيليةARحريق هائل في الأندلس يخلف ضحايا ويجبر على الإجلاءARتركيا وإيران تتحركان بعد انهيار وقف إطلاق النار بين طهران وواشنطنARتقرير: تركيا تبحث بيع منظومة إس-400 لدولة ثالثة وسط مفاوضات مع واشنطن وموسكوARتركيا تسعى لاستعادة مقاتلات F-35 وتطوير دفاعاتها الجويةARوزير الخارجية السوري ينشر صورة لرسالة من ترامب بشأن إلغاء تصنيف سوريا كدولة راعية للإرهابARالدفاع الروسية تعلن إسقاط 152 مسيرة جوية معادية فوق البلاد خلال 12 ساعةARMorocco's World Cup Exit: Fans Express Disappointment and PrideARانقطاع الكهرباء والمياه والاتصالات في هافانا يطغى على انتصار كوبا في الأمم المتحدةARالكرملين: قرارات دول البلطيق بشأن نشر السلاح النووي ستقابلها تدابير مضادة
Newsgather
BackKein Nachfolger für Bosnien-Beauftragten Schmidt – USA und EU uneins
Kein Nachfolger für Bosnien-Beauftragten Schmidt – USA und EU uneins
In Entwicklung
Die Zeit01.07.2026Welt2 dk okumaGermany

Kein Nachfolger für Bosnien-Beauftragten Schmidt – USA und EU uneins

Auf einen Blick

  • Die internationale Gemeinschaft konnte sich nicht auf einen Nachfolger für den zurückgetretenen Bosnien-Beauftragten Christian Schmidt einigen.
  • Der US-Diplomat Louis Crishock wurde zum Interims-Hohen Repräsentanten ernannt, eine dauerhafte Lösung wird bis zum 14.
  • Juli angestrebt.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Die internationale Gemeinschaft konnte sich nicht auf einen Nachfolger für den zurückgetretenen deutschen Bosnienbeauftragten Christian Schmidt einigen. Louis Crishock wurde interimistisch ernannt, eine dauerhafte Lösung wird bis Mitte Juli angestrebt.

Schriftgröße

Die internationale Gemeinschaft hat sich auf keinen Nachfolger für ihren zurückgetretenen Bosnienbeauftragten, den Deutschen Christian Schmidt, einigen können.

Der Lenkungsausschuss des sogenannten Friedensumsetzungsrates (PIC) ernannte den amerikanischen Karrierediplomaten Louis Crishock lediglich zum interimistischen Hohen Repräsentanten für Bosnien-Herzegowina, wie das Gremium nach einer Sitzung in Sarajevo mitteilte.

Man sei jedoch »entschlossen, so schnell wie möglich eine Einigung über die Auswahl« zu erzielen, hieß es.

Eine permanente Lösung soll bis zum 14. Juli gefunden werden, hieß es in der Mitteilung.

Der 55 Jahre alte Crishock amtierte bislang als erster Stellvertreter von Schmidt im Sarajevoer Amt des Hohen Repräsentanten (OHR).

Er tritt die neue Funktion an diesem Mittwoch an.

Der deutsche Politiker, der aus der CSU kommt und Bundeslandwirtschaftsminister war, hatte seinen Rücktritt auf amerikanischen Druck im Mai angekündigt.

Er übte das Amt seit 2021 aus.

Medienberichten zufolge war Schmidt den Plänen der Administration von US-Präsident Donald Trump in die Quere gekommen, die vorsehen, dass mit Trump verbundene amerikanische Geschäftsleute eine Pipeline zur Anlieferung von amerikanischem Flüssiggas nach Bosnien bauen lassen.

Schmidt wehrte sich gegen die übereilte Überlassung des im Besitz des bosnischen Staates befindlichen Baulands an die US-Investoren.

Im Friedensumsetzungsrat sind rund 50 Länder und Organisationen vertreten, die sich für die Umsetzung des Friedensabkommens von Dayton aus dem Jahr 1995 einsetzen.

Die aktivste Rolle spielen darin die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten sowie die USA.

Hoher Repräsentant überwacht den Frieden

Das Dayton-Abkommen beendete einen von 1992 bis 1995 dauernden Krieg mit mehr als 100.000 Toten, in dem sich im Gefolge des Zerfalls des alten Jugoslawiens Muslime (Bosniaken), Serben und Kroaten gegenüberstanden.

Es sah auch die Schaffung des OHR vor, das die Umsetzung des Friedens überwachen soll und dafür über weitgehende Vollmachten verfügt.

In der aktuellen Situation führten die Auffassungsunterschiede zwischen der EU und den USA dazu, dass sich der PIC auf keinen ständigen Nachfolger für Schmidt zu einigen vermochte.

Dabei ging es nicht nur um die Pipeline, sondern auch um die künftige Rolle des OHR in Bosnien.

Die Trump-Regierung will diese im Gegensatz zu früheren US-Regierungen deutlich reduzieren, die Europäer sehen die Zeit dafür noch nicht gekommen.

In der Schmidt-Nachfolgefrage favorisiert die Regierung in Washington den italienischen Diplomaten Antonio Zanardi Landi, dem eine gewisse Gefügigkeit gegenüber den amerikanischen Interessen in Bosnien nachgesagt wird.

Die Europäer würden wiederum lieber den Franzosen René Troccaz an der Spitze des OHR sehen.

Er war zuvor Sondergesandter der Pariser Regierung für den Westbalkan.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Einigung auf ständigen Nachfolger bis 14. Juli.

    Möglich · Innerhalb von Wochen

Offene Fragen

  • Wer wird der ständige Nachfolger von Christian Schmidt?
  • Wie wird die Rolle des OHR in Zukunft gestaltet?
  • Werden die US-Investitionspläne für die Pipeline umgesetzt?

Verwandte Themen

This article was originally published by Die Zeit.

Ähnliche Meldungen

Selenskyj: USA liefern "Patriot"-Raketen in den kommenden Tagen
In Entwicklung·32 dk önce

Selenskyj: USA liefern "Patriot"-Raketen in den kommenden Tagen

Die Ukraine und die USA haben sich auf Lizenzen für die Produktion von Patriot-Raketen geeinigt. Präsident Selenskyj erwartet Lieferungen in den kommenden Tagen und plant mit europäischen Verbündeten die Entwicklung eines eigenen Raketenabwehrsystems. Gleichzeitig greift die Ukraine verstärkt russische Ölraffinerien und Tanker an, was zu einem russischen Exportverbot für Diesel führt.

Süddeutsche Zeitung
Mehr zu diesem ThemaBosnien-Herzegowina