Kritik an geringem Zuschauerinteresse und hohen Preisen bei Leichtathletik-EM in Birmingham
Alexander Stadium nur spärlich besucht - Preise für Speisen und Getränke werden kritisiert
Auf einen Blick
- Die Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham erleben ein geringes Zuschauerinteresse und werden für hohe Preise für Speisen und Getränke kritisiert.
- Das Alexander Stadium war an den ersten Tagen nur spärlich besucht, und die hohen Preise an den Imbissständen werfen Fragen auf.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Die Leichtathletik-Europameisterschaften finden erstmals in Großbritannien statt.
Das bislang eher geringe Zuschauerinteresse und hohe Preise für Speisen und Getränke bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham haben für Kritik gesorgt. Das dank Zusatztribünen 23.000 Zuschauer fassende Alexander Stadium war am Montag und Dienstag eher spärlich besucht. Am Auftaktabend waren es offiziell 13.623 Besucher, vom optischen Eindruck her allerdings eher weniger. Am Dienstag schien das Interesse zumindest etwas größer zu sein. Die Organisatoren hatten sich indes schon vor dem Start zufrieden mit dem Kartenverkauf gezeigt und von ausverkauften Rängen ab Donnerstag gesprochen. Laut britischen Medien gaben sie nun an, für Freitag, Samstag und Sonntag nähere man sich einem voll besetzten Stadion. Ex-Läufer Cram zeigt sich offen enttäuscht Der frühere Weltklasseläufer Steve Cram zeigte sich am Montagabend als Kommentator des britischen Senders BBC »ein bisschen enttäuscht« von der Zuschauerresonanz beim 100-Meter-Sieg der britischen Lokalmatadorin Amy Hunt. Besonders auf der Gegengeraden säßen nicht viele Menschen auf der großen Tribüne, bemerkte Cram. Organisatoren halten dagegen Günstigere Tickets für die dreistündigen Abendsessions sind inzwischen allerdings auch schon ab 30 Euro zu haben, wie britische Medien berichteten. Die Managerin der britischen 800-Meter-Olympiasiegerin Keely Hodgkinson berichtete indes auch davon, dass vielen Menschen gar nicht bewusst sei, dass gerade erstmals eine EM auf britischem Boden stattfinde. Teure Hotdogs – aber Wasser umsonst zu haben Für Kritik sorgen zudem die Preise an den offiziellen Imbissständen. Bratwurst-Hotdogs kosteten am Dienstagabend zehn britische Pfund. Das sind umgerechnet fast zwölf Euro. Wer dazu auch noch Pommes haben wollte, musste 15 britische Pfund und damit umgerechnet mehr als 17,50 Euro zahlen. Eine Flasche Wasser kostet 4,60 Euro, allerdings können mitgebrachte Flaschen kostenlos befüllt werden. In Großbritannien schwingt auch die Sorge mit, die Situation bei der EM könnte sich negativ auf die Bewerbung Londons um die Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2029 auswirken. Um die Titelkämpfe bewirbt sich unter anderem auch München.
Worauf zu achten ist
KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten
Erhöhtes Interesse ab Donnerstag
Wahrscheinlich · Innerhalb von Tagen
Offene Fragen
- Wie wird die Veranstaltung die Bewerbung Londons für die Weltmeisterschaften 2029 beeinflussen?







