Lichtblick verzeichnet Umsatzrückgang im Ökostromgeschäft
Auf einen Blick
- Der Ökostromanbieter Lichtblick verzeichnete im Geschäftsjahr bis März einen Umsatzrückgang von 11,5% auf 1,36 Mrd.
- Grund sind normalisierte Strompreise nach Ausnahmejahren.
- Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen fiel um über ein Viertel auf 48,7 Mio.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Der Ökostromanbieter Lichtblick hat im jüngsten Geschäftsjahr bis März erneut einen Umsatzrückgang verzeichnet, bedingt durch die Normalisierung der Strompreise nach Ausnahmejahren. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen fiel ebenfalls deutlich.
Der Ökostromanbieter Lichtblick hat im jüngsten Geschäftsjahr bis März erneut einen Umsatzrückgang verzeichnet. Lichtblick begründete das mit der Entwicklung der Strompreise, die sich nach «Ausnahmejahren» normalisierten. Der Umsatz sank um rund 11,5 Prozent auf 1,36 Milliarden Euro, wie das Hamburger Unternehmen mitteilte.
In Deutschland waren die Energiepreise nach Russlands Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 gestiegen. Nach den historisch hohen Preisen 2022 und 2023 sind diese in den Folgejahren wieder zurückgegangen. Fallen Strompreise, führt das zu niedrigeren Umsätzen der Anbieter, während Verbraucher profitieren.
Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen fiel im jüngsten Geschäftsjahr um mehr als ein Viertel auf 48,7 Millionen Euro. Weitere Kennzahlen nannte das Unternehmen nicht.
Lichtblick kauft Ökostrom ein und verkauft ihn, und erzeugt seit Ende 2022 selbst Strom mit einem Solarpark in Sachsen-Anhalt. Drei weitere Anlagen seien seitdem hinzugekommen. Bis Ende des laufenden Geschäftsjahres will Lichtblick mindestens 150 Gigawattstunden Strom im Jahr produzieren, was aber weiter nur einem Bruchteil des verkauften Stroms entspräche.
Lichtblick kündigte an, bis 2030 rund 600 Millionen Euro in unter anderem Stromerzeugung und Speicher investieren zu wollen. «Die Investitionen zielen darauf ab, mehr Wertschöpfung über eigene Infrastruktur zu realisieren», teilte das Unternehmen mit, das außerdem auch Gas verkauft.
Lichtblick beschäftigt rund 700 Mitarbeiter und gehört zur Eneco-Gruppe aus den Niederlanden, die wiederum im Besitz japanischer Unternehmen ist. Lichtblick hat nach eigenen Angaben weiter rund eine Million Kundenverträge.
Worauf zu achten ist
KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten
Lichtblick wird bis Ende des laufenden Geschäftsjahres mindestens 150 GWh Strom selbst produzieren.
Wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten
Rund 600 Mio. Euro werden bis 2030 in Stromerzeugung und Speicher investiert.
Wahrscheinlich · Innerhalb von Jahren
Offene Fragen
- Wie wirken sich die geplanten Investitionen auf die Profitabilität aus?
- Wie entwickelt sich der Gasverkauf im Vergleich zum Ökostromgeschäft?



