Lukaschenko fordert Kompromissbereitschaft, Trump bietet Vermittlung an
Auf einen Blick
- Belarus' Präsident Lukaschenko ruft zu Kompromissen im Ukraine-Krieg auf und sieht militärischen Sieg als unrealistisch an.
- US-Präsident Trump bietet Vermittlung zwischen Putin und Selenskyj an, der ein Treffen in den USA vorschlägt.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Der belarussische Präsident Lukaschenko fordert Kompromisse im Ukraine-Krieg, während US-Präsident Trump sich als Vermittler anbietet. Selenskyj schlägt ein Treffen mit Putin in den USA vor.
Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko ruft Russland und die Ukraine zur Kompromissbereitschaft auf, um den seit mehr als vier Jahren andauernden Krieg zu beenden. Ein militärischer Sieg sei für beide Seiten unrealistisch, sagt der enge Verbündete des russischen Präsidenten Wladimir Putin in einem am Montag veröffentlichten Interview des Fernsehsenders »Al Arabiya«. Zwar rückten die russischen Truppen weiter vor, jedoch litten beide Kriegsparteien unter einem Mangel an Soldaten.
Lukaschenko erklärt weiter, dass die Ukraine von seinem Land nichts zu befürchten habe. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte angedeutet, dass neue russische Angriffe von belarussischem Gebiet aus erfolgen könnten. Belarus hatte Russland im Jahr 2022 den Einmarsch in die Ukraine über sein Territorium gestattet und die Stationierung russischer Atomwaffen geduldet.
Trump versucht sich als Vermittler
US-Präsident Donald Trump hat nach eigener Aussage getrennte Telefonate mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin und dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj geführt. Die Gespräche am Sonntag seien »sehr gut« gewesen, sagte Trump am Montag beim G7-Gipfel im französischen Evian. »Vielleicht können wir was machen«, sagte Trump, ohne Details zu nennen. »Sie sind beide offen dafür.«
Selenskyj für persönliches Treffen mit Putin in den USA
Der ukrainische Präsident Selenskyj hat eigenen Angaben zufolge Trump vorgeschlagen, Kremlchef Wladimir Putin in den USA zu einem Gespräch treffen. »Gestern haben wir mit Präsident Trump besprochen, dass ein solches Treffen in den USA organisiert werden könnte«, sagte Selenskyj in einer am Montag auf X veröffentlichten Videobotschaft.
Ein solches Treffen könnte nach Selenskyjs Worten in einem Format erfolgen, »das es Putin deutlich schwerer machen würde abzulehnen«. Man werde sehen, was dabei herauskomme, fügte der ukrainische Präsident hinzu.
Selenskyj hatte bereits zuvor persönliche Treffen mit Putin vorgeschlagen, um über ein Ende des Krieges zu verhandeln. Für den Kreml kommt ein solches Treffen nur in Moskau infrage, was der ukrainische Präsident ablehnt.
Zuvor hatte Selenskyj mitgeteilt, Putin habe einen Vorschlag für ein Treffen am Rande des derzeit im französischen Evian stattfindenden G7-Gipfels abgelehnt. Moskau habe »einmal mehr gezeigt, dass es nicht bereit ist, darüber zu sprechen«, erklärte Selenskyj.
Putin betonte Anfang dieses Monats, er sehe »keinen Sinn« in einem Treffen mit Selenskyj, solange kein Friedensabkommen vorliege. Der ukrainische Staatschef hatte davor in einen offenen Brief zu einem persönlichen Gespräch mit Putin aufgerufen.
Worauf zu achten ist
KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten
Ein Treffen zwischen Putin und Selenskyj könnte unter US-Vermittlung zustande kommen.
Möglich · Innerhalb von Monaten
Offene Fragen
- Wird es zu einem Treffen zwischen Putin und Selenskyj kommen?
- Wie wird Russland auf Trumps Vermittlungsangebot reagieren?
- Welche Kompromisse sind für beide Seiten denkbar?






