Microsoft kündigt Stellenabbau von 4800 Stellen an
Auf einen Blick
- Microsoft baut 4800 Stellen ab, hauptsächlich in den Bereichen Xbox und Geschäftskunden.
- Dies entspricht etwa 2 % der weltweiten Belegschaft.
- Die Entlassungen sind Teil von Sparmaßnahmen angesichts steigender Kosten und sinkender Gewinnmargen im Spielekonsolengeschäft.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Microsoft kündigt den Abbau von 4800 Stellen an, hauptsächlich in den Bereichen Xbox und Geschäftskunden. Dies geschieht vor dem Hintergrund steigender Kosten für Komponenten und dem Bauboom bei Rechenzentren.
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Der US-Konzern Microsoft hat den Abbau von 4800 Stellen angekündigt. Betroffen sind die Bereiche für Xbox-Spielkonsolen und Geschäftskunden, wie Microsoft am Montag mitteilte. Ende Juni hatte das Unternehmen eine deutliche Preissteigerung für die Xbox angekündigt.
Insgesamt fallen damit bei Microsoft rund zwei Prozent der weltweiten Stellen weg. Die geschäftsführende Vizepräsidentin Amy Coleman erklärte, die wegfallenden Jobs würden „nicht durch Künstliche Intelligenz ersetzt“. Die zunehmende Automatisierung verändere jedoch die Arbeitsprozesse.
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Xbox-Chef Asha Sharma teilte den Mitarbeitenden in einem Memo mit, 1600 Stellen würden sofort gestrichen. Weitere sollen demnach bis zum Geschäftsjahr 2027 folgen. Sharma bezeichnete das Geschäft mit der Spielekonsole als „nicht gesund“. Die Gewinnmargen seien „drei bis zehn Mal niedriger“ als die bei Konkurrenten wie Sony und Nintendo.
Die gesamte Unterhaltungselektronik ist derzeit von Preiserhöhungen bei technischen Komponenten betroffen. Microsoft hatte kürzlich mitgeteilt, dass das günstigste Xbox-Modell (Serie 5) in den USA ab dem 1. August 500 Dollar kostet. Für Europa nannte der Konzern zunächst keine Preise, es wird aber ebenfalls ein Anstieg erwartet.
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Gleichzeitig treibt der Bauboom bei Rechenzentren die Preise für Computerchips in die Höhe. Dies dämpft Microsofts Videospiele-Geschäft. Der Konzern musste die Preise für die Konsole Xbox anheben, obwohl deren Absatz bereits schwächelte. Die neue Chefin der Sparte, Asha Sharma, forderte daraufhin einen „Neustart“. Die Gewinnspanne sei auf drei Prozent geschrumpft.
Reuters/nw
Worauf zu achten ist
KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten
Weitere Stellenstreichungen im Xbox-Geschäft bis 2027.
Wahrscheinlich · Mittelfristig
Offene Fragen
- Wie viele Stellen werden bis 2027 gestrichen?
- Welche konkreten Auswirkungen hat die Automatisierung auf die Arbeitsprozesse?




