„Minotaur“: Zviaguintsevs verstörendes Drama über Krieg und Liebe
Auf einen Blick
- Andrej Zviaguintsevs neuer Film „Minotaur“ ist ein Noir-Thriller über einen Mann, der seine Frau verdächtigt und ihren Liebhaber tötet.
- Der Film thematisiert Krieg, Liebe und Korruption im heutigen Russland.
KI-generierte Zusammenfassung
„Wer einen Streit anfängt, verliert wegen seiner Dummheit“, sagt Gleb (Dmitriy Mazurov), ein erfolgreicher Geschäftsführer auf dem russischen Land außerhalb Moskaus, zu seinem Sohn. Doch bei diesem vernünftigen Rat bleibt es nicht. Wenn ihn sein Mitschüler weiter mobbe, solle er ihn fest an den Handgelenken packen und ihm eindringlich ins Gesicht sagen, was passiere, wenn er ihn noch einmal anfasse.
„Minotaur“ ist der erste Film des russischen Regisseurs Andreï Zviaguintsev nach zehn Jahren Pause, vor denen er bereits mit verstörenden Dramen wie „Loveless“ und „Leviathan“ verdiente Preise in Cannes gewann. Zviaguintsev lebt im Exil und äußerte sich von Anfang an kritisch gegenüber dem russischen Regime und dem Krieg gegen die Ukraine. Als er an Corona erkrankte, lag er elf Monate lang im Krankenhaus. Wie haben die Pandemie und der Krieg seinen Blick verändert?


